Die Moderne anders zu denken bedeutet, ihren Weg und ihre Grundlagen jenseits ihrer Gewissheiten und bereits vorgezeichneten Pfade zu erforschen. Das Werk beleuchtet bestimmte Säulen der westlichen Moderne und ihre unterschiedliche Rezeption im arabisch-islamischen Raum, die zwischen vollständiger Nachahmung, selektiver Assimilation und dekonstruktiver Kritik schwankt. Anschließend untersucht es die durch die Pandemie offenbarten Unwägbarkeiten einer geschwächten Moderne und fordert ein komplexes Denken, das in der Lage ist, die gegenseitige Abhängigkeit der Krisen zu erfassen und Unsicherheiten zu bewältigen. Die Überlegungen erstrecken sich auch auf die Ethik, mit der Rehabilitierung der phronesis, jener praktischen Weisheit, die das Handeln angesichts der Auswüchse des Individualismus leitet. Schließlich präsentiert sich die Moderne als ein Konstrukt, das zwischen Reflexivität und Altermoderne oszilliert, eine fruchtbare Spannung, die den Weg für eine dezentrierte, pluralistische und für marginalisierte Stimmen offene Moderne ebnet.
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