Wie Tiere und Pflanzen auf den Klimawandel reagierenSeit Jahrzehnten steigende Temperaturen sind eine unabweisbare Tatsache. Weltweit haben sich Tausende von Tier- und Pflanzenarten in Bewegung gesetzt, sind bereits viele Kilometer weit polwärts, bergauf oder in tieferes Wasser gewandert. Das Klimasystem ist sehr träge, und es birgt Tücken und Kipp-Punkte. Zwei trockene Jahre haben genügt, um den deutschen Wald schwer zu schädigen. Was passiert, sollten weitere folgen? Und welche Konsequenzen wird es haben, wenn natürliche Zyklen kollabieren? Um die für große Teile der Menschheit schon jetzt existenzbedrohenden Folgen des Klimawandels zu begrenzen und uns auf die neuen Gegebenheiten vorzubereiten, müssen wir wissen, wie Tiere und Pflanzen auf die klimatischen Veränderungen reagieren.»Ein Aufruf zum Handeln. Er sollte nicht ungehört verklingen.« SWR 2 Lesenswert»Bernhard Kegel beschreibt in einfachen und eindringlichen Worten ein äußerst differenziertes Bild der Natur als ökologisches Netzwerk, das durch den Klimawandel unter Druck gerät.« DEUTSCHLANKFUNK KULTUR
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Rezensentin Claudia Mäder lernt viel vom Biologen Bernhard Kegel, der in seinem Buch "Die Natur der Zukunft" darstellt, wie die Natur auf den Klimawandel reagiert. Tiere und Pflanzen, erfährt Mäder, haben bereits zu wandern begonnen, hin zu den Polen, in die Höhe oder in die Tiefe, je nachdem wo sie kühlere Temperaturen erwarten können. Oder es bilden sich neue Arten wie der - tatsächlich schon aufgekommene - Capuccino-Bär, ein Hybrid aus Eis- und Grizzlybär. Aber auch wie Kegel auf frühere erdgeschichtliche Phasen zurückblickt, in denen die Erwärmung zum Schrumpfen vieler Arten führte, interessiert die Rezensentin. Manches mag einen schlucken lassen, räumt die Rezensentin ein, versichert aber, dass Kegel mit großer Genauigkeit vorgeht.
© Perlentaucher Medien GmbH
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