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Sie ist Schwarz, lesbisch und Jüdisch. Geht noch mehr? Sie springt über Autodächer und läuft Mauern hoch, konstruiert und steuert Drohnen, wartet als Mechatronikerin die Privatjets von Superreichen und tanzt auch schon mal einen senegalesischen Frauentanz, um Polizist:innen, die sie verhaften wollen, von ihrer Aggressivität zu heilen. Er ist Weiß, hetero und - durch eine unglückliche Laune des Universums - der Adoptivsohn des Gründers der coolsten Turnschuhmarke der Welt. Er studiert Biologie und fragt sich, warum Ameisen und Menschen so viel gemeinsam haben. Gemeinsam mit einer bunten Truppe…mehr

Produktbeschreibung
Sie ist Schwarz, lesbisch und Jüdisch. Geht noch mehr? Sie springt über Autodächer und läuft Mauern hoch, konstruiert und steuert Drohnen, wartet als Mechatronikerin die Privatjets von Superreichen und tanzt auch schon mal einen senegalesischen Frauentanz, um Polizist:innen, die sie verhaften wollen, von ihrer Aggressivität zu heilen. Er ist Weiß, hetero und - durch eine unglückliche Laune des Universums - der Adoptivsohn des Gründers der coolsten Turnschuhmarke der Welt. Er studiert Biologie und fragt sich, warum Ameisen und Menschen so viel gemeinsam haben. Gemeinsam mit einer bunten Truppe von Klimaaktivist:innen setzen die beiden sich dafür ein, dass die Erde bewohnbar bleibt. Oder muss sie erst bewohnbar werden? Es beginnt mit einer Flugplatzbesetzung, um gegen die Privatjets der Superreichen zu demonstrieren. Aber wie geht es weiter? Es folgen andere spektakuläre Aktionen. Nur: ist die Welt schon gerettet, wenn sie klimaneutral wird? "Ich wollte keine düstere postapokalyptische Klima-Dystopie schreiben. Mein Roman handelt von Menschen, die sich dafür einsetzen, die Apokalypse aufzuhalten. Die statt Dystopien lieber Utopien spinnen. Und die versuchen zu verstehen, wie die Menschen, die ihre Laufbahn auf diesem Planeten als soziale, kooperative Wesen begonnen haben, sich in eine derart verwickelte Lage bringen konnten, dass sie drauf und dran sind, sich selbst und einen großen Teil des Lebens auf diesem Planeten auszulöschen. Darum erzählt dieser Roman so viele unterschiedliche Geschichten. Er erzählt, wie man mit den coolsten Turnschuhen der Welt zum Milliardär wird. Und wie man lebt, wenn man in einem indonesischen Sweatshop die coolsten Turnschuhe der Welt im Akkord zusammennäht. Er erzählt, wie aus einer Gesellschaft freier, gleichberechtigter Bauernfamilien ein hierarchischer Staat wird, er erzählt, was einer der schlimmsten Genozide des letzten Jahrhunderts mit dem Kaffeepreis zu tun hat. Er erzählt, was Milliardäre zu tun gedenken, wenn die Scheiße am Dampfen ist, wie Klimaleugnerthinktanks arbeiten, wie man dem Gefangendilemma entkommt, wie man ein autonomes Gebiet nach den Prinzipien des demokratischen Konföderalismus aufbaut, was ein Commons ist und warum die ganze Welt ein Commons von Commons von Commons werden soll. Und dass die große Katastrophe vielleicht abgewendet werden kann, wenn die Menschen sich das Recht erkämpfen, nur noch sozial nützliche Arbeit zu machen. Fans von Kim Stanley Robinson werden sich in diesem Buch wiederfinden.
Autorenporträt
Martin Auer, geboren 1951 in Wien, war Schauspieler, Musiker und Zauberkünstler, bevor er Schriftsteller wurde. Von früher Jugend an setzte er sich als Aktivist für Frieden und Umwelt ein. So machte er auch gelegentlich mit Polizeiknüppeln Bekanntschaft. Heute engagiert er sich bei Scientists for Future. Er veröffentlichte über 40 Bücher in kommerziellen Verlagen, bis er vom Verlagswesen die Schnauze voll hatte und begann, seine Bücher selbst zu verlegen.