Ein trügerisch sanfter, inspirierender Roman über eine Ehe und ihre existenziellen Konsequenzen.
Ein Mann kauft seiner Frau ein großzügiges Apartment über der Stadt. Dort soll sie sich Zeit für sich nehmen und ihren Neigungen nachgehen. Aber die Sache hat einen Haken: Die Frau kann die Wohnung nicht mehr verlassen. »Hier oben brauche ich niemanden, keinen Liebhaber, keinen Ausblick und Meinenmann schon gar nicht«, sagt sie trotzig. Nun ist sie hoch über der Stadt sich selbst, ihren Wünschen und Fantasien ausgeliefert, während ihr Mann seine ganz eigenen Interessen verfolgt.
»Eine sprachgewandte, reflektierte Autorin, die sich auf Zwischentöne versteht.« DLF
Ein Mann kauft seiner Frau ein großzügiges Apartment über der Stadt. Dort soll sie sich Zeit für sich nehmen und ihren Neigungen nachgehen. Aber die Sache hat einen Haken: Die Frau kann die Wohnung nicht mehr verlassen. »Hier oben brauche ich niemanden, keinen Liebhaber, keinen Ausblick und Meinenmann schon gar nicht«, sagt sie trotzig. Nun ist sie hoch über der Stadt sich selbst, ihren Wünschen und Fantasien ausgeliefert, während ihr Mann seine ganz eigenen Interessen verfolgt.
»Eine sprachgewandte, reflektierte Autorin, die sich auf Zwischentöne versteht.« DLF
»Die knappe Sprache entwickelt eine Sogwirkung. Die melancholischen Miniaturen ihrer meist einsamen Ich-Erzähler handeln von Verlusten und Tod, Missverständnissen und Liebe. Lesenswert.« Ruhr Nachrichten 20250827
Rezensent Hilmar Klute ist begeistert davon, wie Annette Pehnt ihrer Leserschaft wieder einmal gekonnt den Boden der Realität unter den Füßen wegzieht. "Nichts ist das, was es zu sein vorgibt" in dieser Geschichte um eine Frau, die von ihrem strengen, namenlosen "Meinmann" eine Penthousewohnung bekommt, um sich auf ihr Schreiben konzentrieren zu können: kleine Geschichten von einer schmutzigen Frau mit fettigen Haaren, die selbst wiederum auch schreibt. Rahmen- und Binnenhandlung schaffen dabei alles andere als klare Verhältnisse, so Klute - wer hier wirklich was schreibe oder ob es sich beim Mann der Protagonistin wirklich um ihren Ehemann handelt (einmal tauche er kommentarlos mit einer anderen Frau auf), werde zunehmend schleierhaft; das findet der Kritiker genial umgesetzt. Bemerkenswert ist für ihn außerdem die latent bedrohliche Aura, die von allen Männern im Roman ausgehe - selbst ihrem Sohn begegne die unzuverlässige Erzählerin misstrauisch - sowie die "schmerzhaft schönen" Beschreibungen eines Fremdheitsgefühls zwischen Eltern und Kind. Für den Kritiker ein "allegorisches Meisterstück".
© Perlentaucher Medien GmbH
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