Das Buch "L'Économie Sociale et Solidaire au Maroc" zeigt, dass die SSE, die auf die Praktiken der gegenseitigen Hilfe (touiza, jmaâ, waqf) zurückgeht und 24.000 Genossenschaften und 130.000 Vereine umfasst, eine Alternative zum ungleichen Wachstumsmodell bietet. Es geht von folgenden Tatsachen aus: hohe Arbeitslosigkeit, regionale Disparitäten, Klimastress. Eine Kartografie der Akteure, eine SWOT-Analyse und eine fragmentierte rechtliche Bilanz gehen einer kritischen Untersuchung der öffentlichen Politik (INDH, Plan Maroc Vert, fortgeschrittene Regionalisierung) voraus. Der Autor mobilisiert einen internationalen Vergleich (Frankreich, Québec, Katalonien, Senegal), um die Herausforderungen der Governance, der Finanzierung und der Wirkungsbewertung zu beleuchten. Fallstudien (Agrarökologie, Frauenhandwerk, erneuerbare Energien, solidarisches Finanzwesen) veranschaulichen den Beitrag der SSÖ zur Schaffung menschenwürdiger Arbeitsplätze, zur Eingliederung von Frauen und Jugendlichen und zum ökologischen Wandel. Durch ihre territoriale Verankerung bringt die SSÖ Marokko in Einklang mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung. In der Schlussfolgerung wird ein Fahrplan skizziert: einheitliches Rahmengesetz, Beobachtungsstelle, moderne lokale Schalter, verantwortungsvolle Märkte und das Afrika-Forum, um Marokko zu einem Exzellenzzentrum zu machen und die UN-Nachhaltigkeitsziele zu verankern.
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