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Die Stadt verlassen - Angot, Christine
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Mit derselben radikalen Offenheit, mit der "Inzest" Sprache und Emotion zu einem Geflecht von Wirklichkeit und Fiktion verschmilzt, deckt Christine Angot in diesem Buch die Register öffentlicher Polemik auf. Leserbriefe, Presseartikel, Fernsehdiskussionen - euphorischer Zuspruch und starker Widerstand, selbst unter den Pariser Schriftstellern - fließen ebenso ein, wie die dem Buch zugrunde liegende Frage, was es bedeutet, seine Stadt verlassen zu müssen. Dabei werden diese Haltungen im Laufe des Buches auf die antiken Dramen des Sophokles und auf Homers "Odyssee" übertragen. Christine Angot…mehr

Produktbeschreibung
Mit derselben radikalen Offenheit, mit der "Inzest" Sprache und Emotion zu einem Geflecht von Wirklichkeit und Fiktion verschmilzt, deckt Christine Angot in diesem Buch die Register öffentlicher Polemik auf. Leserbriefe, Presseartikel, Fernsehdiskussionen - euphorischer Zuspruch und starker Widerstand, selbst unter den Pariser Schriftstellern - fließen ebenso ein, wie die dem Buch zugrunde liegende Frage, was es bedeutet, seine Stadt verlassen zu müssen. Dabei werden diese Haltungen im Laufe des Buches auf die antiken Dramen des Sophokles und auf Homers "Odyssee" übertragen. Christine Angot verweist damit auf das Problem der Stellung des Einzelnen gegenüber der Öffentlichkeit. Vor diesem Hintergrund untersucht die Autorin auch, inwieweit die Presse und die Medien am Werk des Schriftstellers teilhaben und dieses zu manipulieren versuchen. Der Tradition des jüdischen Denkens verpflichtet, wird das Motiv der Vertreibung durch diesen Vorgang erzählerisch umgesetzt und findet i n diesem Buch seinen außergewöhnlich literarischen Ausdruck.
Autorenporträt
Christine Angot, geboren 1959 in Chateauroux, musste nach dem Erscheinen ihres Buches "Inzest" ihren Wohnort Montpellier verlassen. Sie lebt heute zusammen mit ihrer Tochter Leonore in Paris.
Rezensionen
"Angot reißt dem Phänomen des Marktes die Maske vom Gesicht ... Wunderbare Seiten, auf denen sie uns in die Arena des Tragischen wirft." (Le Monde des livres)