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Im Holocaust starben sechs Millionen Juden durch die Zionisten, so schreibt Yoel Teitelbaum. Laut einer Parabel von Menahem Mendel Schneerson amputierte Gott in einer chirurgischen Operation ein vergiftetes Körperteil am jüdischen Körper, um ihn zu heilen - dies entspreche den ermordeten Juden im Holocaust.In dieser Studie untersucht Josef Herbasch die beiden hasidischen Gruppierungen Satmar und Habad im Spiegel des Denkens ihrer Führungsfiguren in Hinblick auf ihre religiösen Antworten und (Re-)Aktionen auf den Holocaust. Die Zweifel an der Allmacht Gottes und einer gleichzeitig paradoxen…mehr

Produktbeschreibung
Im Holocaust starben sechs Millionen Juden durch die Zionisten, so schreibt Yoel Teitelbaum. Laut einer Parabel von Menahem Mendel Schneerson amputierte Gott in einer chirurgischen Operation ein vergiftetes Körperteil am jüdischen Körper, um ihn zu heilen - dies entspreche den ermordeten Juden im Holocaust.In dieser Studie untersucht Josef Herbasch die beiden hasidischen Gruppierungen Satmar und Habad im Spiegel des Denkens ihrer Führungsfiguren in Hinblick auf ihre religiösen Antworten und (Re-)Aktionen auf den Holocaust. Die Zweifel an der Allmacht Gottes und einer gleichzeitig paradoxen Hoffnung auf die Macht Gottes lässt sich bei allen Rebben nachweisen.Herbasch analysiert die religionsphilosophischen Themen der Drei Schwüre, des Motivs Mipnei Hateinu (aufgrund unserer Sünden), der Aspekte Gottes als Hester Panim (abgewandtes Gesicht) und Hashgahah (Vorsehung) anhand einer Vielzahl hebräischer und jiddischer Quellen, die hier erstmals in deutscher Sprache abgedruckt sind.
Autorenporträt
2005 Abitur 2005 Studium der Politikwissenschaft an der Universität Augsburg 2006-2013 Studium der Politikwissenschaft auf Magister Artium mit Nebenfächern Religionswissenschaft und Philosophie an der Ludwigs-Maximilian Universität München 2008-2010 Studium der Politikwissenschaft, Religionswissenschaft, Jüdischen Studien und Philosophie an der Hebräischen Universität Jerusalem 2014 Aufbaustudium der Jüdischen Studien an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg 2016-2017 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Internationalen Graduierten Kolleg "Religiöse Kulturen im Europa des 19. und 20. Jahrhunderts" an der Ludwigs-Maximilian Universität München Seit 2016 Doktorand 2019-März 2021 Lektor im Verlag Katholisches Bibelwerk Seit April 2021 Leitung des Lektorats im Verlag Junge Gemeinde Seine Forschungsbereiche sind die aktuelle Tagespolitik Israels, die Kabbala sowie das ultraorthodoxe Judentum. Insbesondere interessieren ihn daran die rechten und extremistischen Bewegungen und den Hassidismus in all seinen Ausprägungen. Weitere Forschungs- und Interessenschwerpunkte sind Satmar Hasidim, Habad Bewegung, Antizionismus/Antiisraelismus, Hester Panim und christlich-jüdische Beziehungen