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Die Dunkelheit, die nicht vergeht Ein Unbekannter tötet Polizisten. Polizisten, die vor über zwanzig Jahren ein Massaker an einer schwarzen Familie verübten. Auch Colonel Vaughn de Vries war damals dabei, als unfreiwilliger Zeuge des Verbrechens. Und schon damals kämpfte er gegen eine korrupte Hierarchie im Polizeiapparat. Höhere Stellen behindern ihn auch bei seinem neuen, seinem heikelsten Fall: Eine Milliardärin - grausam ermordet. Der Vater war eine Stütze des Apartheid-Regimes. Hauptverdächtiger: Ihr schwarzer Liebhaber, Sohn eines einflussreichen Politikers. Vaughn de Vries steht vor…mehr

Produktbeschreibung
Die Dunkelheit, die nicht vergeht
Ein Unbekannter tötet Polizisten. Polizisten, die vor über zwanzig Jahren ein Massaker an einer schwarzen Familie verübten. Auch Colonel Vaughn de Vries war damals dabei, als unfreiwilliger Zeuge des Verbrechens. Und schon damals kämpfte er gegen eine korrupte Hierarchie im Polizeiapparat.
Höhere Stellen behindern ihn auch bei seinem neuen, seinem heikelsten Fall: Eine Milliardärin - grausam ermordet. Der Vater war eine Stütze des Apartheid-Regimes. Hauptverdächtiger: Ihr schwarzer Liebhaber, Sohn eines einflussreichen Politikers. Vaughn de Vries steht vor vielen Fragen: Geht es um Hautfarbe, Geld oder Macht? Wer hatte ein Interesse am Tod der Frau? Wer hat kein Interesse daran, dass die Wahrheit herauskommt?
Autorenporträt
Mendelson, PaulPaul Mendelson ist Dramatiker, Drehbuchschreiber, Journalist, Kolumnist, Sachbuch- und Thrillerautor. Der erste Roman aus der Serie um Colonel Vaughn de Vries gelangte auf die Shortlist des wichtigsten britischen Krimipreises und auf die ZEIT-Krimi-Bestenliste; die Film- und Fernsehrechte sind optioniert. Der Autor lebt abwechselnd in London und Südafrika.
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

Colonel Vaughn de Vries ist seit 20 Jahren in Kapstadt Polizist - und erlebte das Ende der Apartheid im paramilitärischen Polizeiapparat mit. Damals, 1995, wurde er Zeuge, wie ein General eine schwarze Familie aus Frust hinrichtete. Er verlor nie ein Wort darüber. Inzwischen, 2015, ist er leitender Ermittler einer Sondereinheit, die sich mit komplizierten Mordfällen befasst. Eine millionenschwere Erbin wurde in ihrem Haus erschossen. Arrangiert wie auf einem von ihr ausgestellten Gemälde, auf dem Gewalt gegen Frauen gezeigt wird. Die Ausstellung zog den Unmut der Kirche und Frauenrechtlerinnen auf sich. Doch ein religiöser Fanatiker, der mit der Tatwaffe tot aufgefunden wird, erscheint als zu einfache Lösung. Und irgendwo weiter oben will jemand nicht, dass de Vries weitergräbt. Zeitgleich werden Augenzeugen des Massakers von 95 einer nach dem anderen ermordet. Das Herausragende an Mendelsons Romanen ist, neben der Sprache und dem fühlbaren Lokalkolorit, dass er den Würgegriff des allgegenwärtigen Rassismus, auch 20 Jahre nach Ende der Rassentrennung, authentisch schildert. Auch de Vries ist Rassist und weiß es. Sich in diesem Spannungsfeld zu tarieren und objektiv zu bleiben, kostet ihn Anstrengung - ebenso wie die Aggressionen der neuen Beamten gegen Weiße im Polizeidienst.

© BÜCHERmagazin, Meike Dannenberg (md)
Mendelson zeichnet den Schauplatz Südafrika mit einer Meisterschaft, dass er sich mit alten Hasen wie Deon Meyer messen kann. The Times