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"Ein rasendes Leben für die Literatur ..." -- Thomas Schmid
Unserem Autor und früheren Kollegen zum achtzigsten Geburtstag am 3. September.
Die Tagebücher von Fritz J. Raddatz waren, als sie letztes Jahr herauskamen, ein Ereignis: bewundert als ein "kaum erträgliches Kunstwerk", gefeiert als größter Gesellschaftsroman der Bundesrepublik, gewürdigt und dann auch angegriffen als schonungslose Analyse. Die Tagebücher in Bildern geben nun Einblicke in das wohl farbenreichste Panaroma, das vom deutschen Kulturbetrieb nach dem Krieg geschaffen worden ist. Die Fotografien zeigen den…mehr

Produktbeschreibung
"Ein rasendes Leben für die Literatur ..." -- Thomas Schmid

Unserem Autor und früheren Kollegen zum achtzigsten Geburtstag am 3. September.


Die Tagebücher von Fritz J. Raddatz waren, als sie letztes Jahr herauskamen, ein Ereignis: bewundert als ein "kaum erträgliches Kunstwerk", gefeiert als größter Gesellschaftsroman der Bundesrepublik, gewürdigt und dann auch angegriffen als schonungslose Analyse. Die Tagebücher in Bildern geben nun Einblicke in das wohl farbenreichste Panaroma, das vom deutschen Kulturbetrieb nach dem Krieg geschaffen worden ist. Die Fotografien zeigen den Schriftsteller, früheren Rowohlt-Programmchef und Feuilletonchef der ZEIT mit Gabriel García Márquez in Kolumbien, bei Theaterpremieren mit George Tabori, mit Hans Magnus Enzensberger, Christo oder Hildegard Knef. Die Freunde Grass und Wunderlich erscheinen, daneben Susan Sontag, Rolf Hochhuth, John Updike. Fast fünfzig Jahre umfasst die Sammlung der Bilder: So ist sie auch eine zur Anschauung gebrachte, wenngleich unvollständige Biographie.

Daneben enthält der Band einen Essay von Joachim Kaiser, einige Briefe und einen neuen Tagebucheintrag.

Autorenporträt
Raddatz, Fritz J.Fritz J. Raddatz ist der widersprüchlichste deutsche Intellektuelle seiner Generation: eigensinnig, geistreich, gebildet, streitbar und umstritten. Geboren 1931 in Berlin, von 1960 bis 1969 stellvertretender Leiter des Rowohlt Verlages. Von 1977 bis 1985 Feuilletonchef der ZEIT. 1986 wurde ihm von Fran ois Mitterrand der Orden «Officier des Arts et des Lettres» verliehen. Von 1969 bis 2011 war er Vorsitzender der Kurt-Tucholsky-Stiftung, Herausgeber von Tucholskys «Gesammelten Werken», Autor in viele Sprachen übersetzter Romane und eines umfangreichen essayistischen Werks. 2010 erschienen seine hochgelobten und viel diskutierten «Tagebücher 1982-2001». Im selben Jahr wurde Raddatz mit dem Hildegard-von-Bingen-Preis für Publizistik ausgezeichnet. Zuletzt erschien von ihm «Jahre mit Ledig». Der Autor verstarb im Februar 2015.