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Die neoliberale Marktradikalität dominiert nun global wie national,
d. h. die Ideologie einer Privatisierung weiterer gesellschaftlicher
Ebenen (Energie, Bahn, Kliniken, ...) erreicht auch den dritten Sektor der Volkswirtschaft und damit die Bildungs- und Sozialeinrichtungen.
Das persönliche Unbehagen, die Gesetze des Marktes quasi "alter nativlos" bedienen zu müssen, aktiviert den Wunsch nach Widerspruch gegen eine privatwirtschaftlich priorisierte pädagogische Berufsethik. Die Verpflichtung, zukünftig als "Verkäufer sozialer Produkte" dem
betriebswirtschaftlichen Kennzahlendiktat
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Produktbeschreibung
Die neoliberale Marktradikalität dominiert nun global wie national,

d. h. die Ideologie einer Privatisierung weiterer gesellschaftlicher

Ebenen (Energie, Bahn, Kliniken, ...) erreicht auch den dritten Sektor der Volkswirtschaft und damit die Bildungs- und Sozialeinrichtungen.

Das persönliche Unbehagen, die Gesetze des Marktes quasi "alter nativlos" bedienen zu müssen, aktiviert den Wunsch nach Widerspruch gegen eine privatwirtschaftlich priorisierte pädagogische Berufsethik. Die Verpflichtung, zukünftig als "Verkäufer sozialer Produkte" dem

betriebswirtschaftlichen Kennzahlendiktat des Sozialmarktes weitest gehend verpflichtet zu sein, provoziert die folgende zentrale These:

Die sogenannte Kundenbeziehung zwischen dem Pädagogen als Dienstleister und dem Hilfesuchenden als sogenanntem Kunden

mündet in einem Dienstleistungsangebot als Sozialware, als entfrem deter gemeinsamer Gegenstand, der tendenziell beide Seiten in einen Verkaufsprozesszwingt.

Diese in Gang gesetzte Vermarktwirtschaftlichung des Pädagogischen führt zu erheblichen Auswirkungen und Risiken für die betroffenen Menschen, ihre Selbsthilfeorganisationen, die Institutionen und die

Mitarbeiter/innen in der pädagogischen Praxis.
Autorenporträt
Karl Peter Schwarz studierte Sozialpädagogik, Allgemeine Pädagogik und Sonderpädagogik. Promotion zum Dr. phil. im Fachbereich Bildungswissenschaften an der Universität Duisburg-Essen. Langjährige Leitungserfahrung u.a. in Einrichtungen der Eingliederungshilfe.