"Die von denen Faunen gepeitschte Laster" ist ein satirisches Werk von Sidonia Hedwig Zäunemann, das im Jahr 1739 veröffentlicht wurde. In diesem Gedicht setzt sich die Autorin kritisch mit den gesellschaftlichen und moralischen Zuständen ihrer Zeit auseinander. Zäunemann nutzt die Form der Satire, um die Laster und Schwächen der Menschen zu beleuchten, während sie gleichzeitig die Tugenden und guten Sitten lobt. Sie beginnt mit einer Vorrede, in der sie die Herausforderungen und Risiken der satirischen Dichtung beschreibt und erklärt, warum sie sich dennoch für diese Form entschieden hat. Die Autorin betont, dass sie nicht Personen, sondern deren lasterhafte Handlungen kritisiert. Im Hauptteil des Gedichts beschreibt Zäunemann die Umkehrung der Werte in der Gesellschaft, die Abkehr von Tugend und Vernunft und die Vorherrschaft von Heuchelei, Eigennutz und Korruption. Sie beklagt den Verlust der alten Tugenden und die Verachtung der Dichtkunst, die einst von Königen und Fürsten hoch geschätzt wurde. Zäunemann ruft dazu auf, die Tugend zu ehren und die Laster zu meiden, und sie fordert die Leser auf, sich selbst zu reflektieren und zu bessern. Das Werk ist ein eindringlicher Appell für moralische Integrität und eine Rückkehr zu den wahren Werten.
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