Das dreibändige Lehrbuch des Grammatikers Diomedes (um 380 n. Chr.) ist einer der wenigen vollständig erhaltenen Texte seiner Art. Zudem steht sein Autor noch nicht im Bannkreis der etwa zu seiner Zeit aufkommenden, eng an Donat orientierten Tradition lateinischer Sprachwissenschaft.
In der Forschung ist Diomedes bisher auf verhältnismäßig geringes Interesse gestoßen. Einen wissenschaftlichen Kommentar zu seiner ars gibt es ebensowenig wie eine Übersetzung, ganz abgesehen davon, daß seit längerem eine Edition angemahnt wird. Die Arbeit soll deshalb einen Beitrag dazu leisten, diesen Text genauer zu fassen: seine Entstehung, seine Eigenarten, sein Fortleben.
Einleitend werden einige Aspekte der Tätigkeit eines grammaticus angesprochen; anschließend wird ein Überblick über offene Fragen und bisherige Ergebnisse der Forschung zu Diomedes gegeben. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in der folgenden ausführlichen Analyse ausgewählter Kapitel des Textes. Am Ende der Arbeit steht ein Überblick über die Rezeption des Diomedes bis in die Neuzeit.
Zielgruppe/Target groups: Altertumswissenschaftler
In der Forschung ist Diomedes bisher auf verhältnismäßig geringes Interesse gestoßen. Einen wissenschaftlichen Kommentar zu seiner ars gibt es ebensowenig wie eine Übersetzung, ganz abgesehen davon, daß seit längerem eine Edition angemahnt wird. Die Arbeit soll deshalb einen Beitrag dazu leisten, diesen Text genauer zu fassen: seine Entstehung, seine Eigenarten, sein Fortleben.
Einleitend werden einige Aspekte der Tätigkeit eines grammaticus angesprochen; anschließend wird ein Überblick über offene Fragen und bisherige Ergebnisse der Forschung zu Diomedes gegeben. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in der folgenden ausführlichen Analyse ausgewählter Kapitel des Textes. Am Ende der Arbeit steht ein Überblick über die Rezeption des Diomedes bis in die Neuzeit.
Zielgruppe/Target groups: Altertumswissenschaftler
