Michael Moore hat mit Filmen wie "Bowling for Columbine" und "Fahrenheit 9/11" den Dokumentarfilm aus seiner Nische geholt. Kritiker bemängeln jedoch Moores fehlende Objektivität und sprechen gar von Manipulation. Mit Blick auf die Tradition des Genres hinterfragt Verena Grünefeld diese prinzipielle Forderung nach Objektivität und Realitätsnähe. Sie zeigt, mit welchen Darstellungsstrategien Moore stattdessen arbeitet, wie er Wirklichkeit vermittelt und dem Publikum emotionale Teilhabe ermöglicht. In Auseinandersetzung mit seinen Kritikern verweist sie auf die gesellschaftskritische Leistung…mehr
Michael Moore hat mit Filmen wie "Bowling for Columbine" und "Fahrenheit 9/11" den Dokumentarfilm aus seiner Nische geholt. Kritiker bemängeln jedoch Moores fehlende Objektivität und sprechen gar von Manipulation. Mit Blick auf die Tradition des Genres hinterfragt Verena Grünefeld diese prinzipielle Forderung nach Objektivität und Realitätsnähe. Sie zeigt, mit welchen Darstellungsstrategien Moore stattdessen arbeitet, wie er Wirklichkeit vermittelt und dem Publikum emotionale Teilhabe ermöglicht. In Auseinandersetzung mit seinen Kritikern verweist sie auf die gesellschaftskritische Leistung des Filmemachers und seine Breitenwirkung als Impulsgeber für die öffentliche politische Debatte in den USA.Hinweis: Dieser Artikel kann nur an eine deutsche Lieferadresse ausgeliefert werden.
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Autorenporträt
Verena Grünefeld promovierte am John-F.- Kennedy-Institut für Nordamerikastudien der Freien Universität Berlin.
Inhaltsangabe
Inhalt Einleitung 1. Geschichte und Theorie des Dokumentarfilms 1.1. Begriffsbestimmung zum Dokumentarfilm 1.2. Geschichtliche Entwicklung des Genres 1.3. Theoretische Überlegungen zum Dokumentarfilm 1.3.1. Dokumentation versus Fiktion: Wirklichkeit als Referenzpunkt 1.3.2. Wahrheit versus Manipulation: Struktur und Authentizität der Darstellung 1.3.3. Objektivität versus Subjektivität: Voice of Documentary und die Autorität des Films 1.3.4. Funktion des Dokumentarfilms: Hoffnung auf gesellschaftliche Veränderung 2. Michael Moore und seine Filme 2.1. Populäre Unterhaltung auf Kosten der Wahrheit? 2.2. Roger and Me 2.2.1. Prolog - Selbstinszenierung und Handlung 2.2.2. Documentary Voice - zwischen Interaktivität und politischer Argumentation 2.2.3. Michael Moore und seine Subjekte 2.2.4. Die Gleichgültigkeit der Macht 2.2.5. Reaktionen auf Roger and Me 2.2.6. Ein amerikanischer Rebell auf neuen Wegen 2.3. Bowling for Columbine 2.3.1. Dokumentarfilm á la Michael Moore 2.3.2. Moralische und gesellschaftspolitische Verantwortung 2.3.3. Michael Moore - Kultfigur im In- und Ausland 2.4. Fahrenheit 9/11 2.4.1. Reaktionen vor und nach dem Kinostart 2.4.2. Humor und Empathie 2.4.3. Dokumentarfilm als Wahlkampf Exkurs: Kritik an Moore - eine Frage der Würde? 2.5. Sicko 2.5.1. Das Echo des Erfolgs 2.5.2. Neues Thema, alte Strategien 2.5.3. Weniger Moore - Müdigkeit oder Richtungswechsel? 3. Michael Moore und seine Folgen 3.1. Errol Morris - The Fog of War 3.1.1. "Truth Isn't Guaranteed" - Wahrheitskonstruktion im Neuen Dokumentarfilm 3.1.2. The Fog of War 3.2. Morgan Spurlock - Super Size Me 3.2.1. Reality-Kino mit Folgen 3.2.2. Die Beweiskraft der körperlichen Erfahrung 3.2.3. Morgan Spurlock und Michael Moore 3.3. Davis Guggenheim - An Inconvenient Truth 3.3.1. Ein "wichtiger" Dokumentarfilm 3.3.2. Davis Guggenheim und Al Gore 3.3.3. Effektiver als Michael Moore? 3.4. Fazit - der Dokumentarfilm als Gegenöffentlichkeit Literatur Filme
Inhalt Einleitung 1. Geschichte und Theorie des Dokumentarfilms 1.1. Begriffsbestimmung zum Dokumentarfilm 1.2. Geschichtliche Entwicklung des Genres 1.3. Theoretische Überlegungen zum Dokumentarfilm 1.3.1. Dokumentation versus Fiktion: Wirklichkeit als Referenzpunkt 1.3.2. Wahrheit versus Manipulation: Struktur und Authentizität der Darstellung 1.3.3. Objektivität versus Subjektivität: Voice of Documentary und die Autorität des Films 1.3.4. Funktion des Dokumentarfilms: Hoffnung auf gesellschaftliche Veränderung 2. Michael Moore und seine Filme 2.1. Populäre Unterhaltung auf Kosten der Wahrheit? 2.2. Roger and Me 2.2.1. Prolog - Selbstinszenierung und Handlung 2.2.2. Documentary Voice - zwischen Interaktivität und politischer Argumentation 2.2.3. Michael Moore und seine Subjekte 2.2.4. Die Gleichgültigkeit der Macht 2.2.5. Reaktionen auf Roger and Me 2.2.6. Ein amerikanischer Rebell auf neuen Wegen 2.3. Bowling for Columbine 2.3.1. Dokumentarfilm á la Michael Moore 2.3.2. Moralische und gesellschaftspolitische Verantwortung 2.3.3. Michael Moore - Kultfigur im In- und Ausland 2.4. Fahrenheit 9/11 2.4.1. Reaktionen vor und nach dem Kinostart 2.4.2. Humor und Empathie 2.4.3. Dokumentarfilm als Wahlkampf Exkurs: Kritik an Moore - eine Frage der Würde? 2.5. Sicko 2.5.1. Das Echo des Erfolgs 2.5.2. Neues Thema, alte Strategien 2.5.3. Weniger Moore - Müdigkeit oder Richtungswechsel? 3. Michael Moore und seine Folgen 3.1. Errol Morris - The Fog of War 3.1.1. "Truth Isn't Guaranteed" - Wahrheitskonstruktion im Neuen Dokumentarfilm 3.1.2. The Fog of War 3.2. Morgan Spurlock - Super Size Me 3.2.1. Reality-Kino mit Folgen 3.2.2. Die Beweiskraft der körperlichen Erfahrung 3.2.3. Morgan Spurlock und Michael Moore 3.3. Davis Guggenheim - An Inconvenient Truth 3.3.1. Ein "wichtiger" Dokumentarfilm 3.3.2. Davis Guggenheim und Al Gore 3.3.3. Effektiver als Michael Moore? 3.4. Fazit - der Dokumentarfilm als Gegenöffentlichkeit Literatur Filme
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