"Diese drei Geschichten sind sozusagen Geschwister - in gewissem Sinne könnte man sie vielleicht sogar als eine einzige große Erzählung ansehen", schreibt die japanische Kultautorin Banana Yoshimoto zu ihrem Erzählband. Sie beschreibt junge Menschen in Krisensituationen, ausgelöst durch den Tod eines geliebten Menschen oder durch die überwältigende große Liebe, die zugleich als große Einsamkeit empfunden wird.
"Kitchen, Banana Yoshimotos Erstling, steht mit schon leicht rissigem Buchrücken neben meinem Bett. Geht's mir schlecht, schau ich das Buch an und fühle so etwas wie Trost. Ihre Romanfiguren überraschen mich immer wieder, wenn ich es nicht erwarte. In Nebensätzen oder Nebenhandlungen bekommt man plötzlich wunderschöne, ganz eigene Einblicke in ihre Seelen. Manchmal auch in die eigene. Oft sind es Erfahrungen oder Momente, von denen man ahnt, daß sie bedeutsam sind, aber kaum erklären kann, weshalb. Banana braucht nicht zu erklären, die zerbrechliche Schönheit des Moments wird auch so faßbar in diesen drei Geschichten: Um Schlafsucht geht es da, um Alkohol und um geheimnisvolle Begegnungen -intensiv erzählt, doch bleibt einem nach der Lektüre ein Gefühl von Leichtigkeit. Also: Lest dieses Buch." (Toaster) "Banana Yoshimoto beherrscht die Kunst, den Leser mit ein paar Sätzen in die Geschichte hineinzuziehen, so daß er in einer Art Trance weiterliest und sich ganz schnell in einer Welt befindet, die ständig zwischen Alptraum und Trost pendelt. Es besteht Suchtgefahr." (Süddeutsche Zeitung) "Geschichten von einem eigenartigen Reiz, zum einen von einer erzählerischen Schlichtheit, von einer Unsentimentalität, die wirklich berührt, zum anderen aber eröffnen sie psychologische Dimensionen, welche sowohl die Gefahr als auch die Chance widerspiegeln, die eine Reise in die Dunkelheit der Seele mit sich bringt." (Sächsische Zeitung) "Melancholisch und doch unsentimental, Geschichten, die bei allem Schmerz doch von schwebender Schönheit sind." (Ostdeutscher Rundfunk Brandenburg)
