Aus Enttäuschung und Verzweiflung darüber, dass die Beziehung zwischen ihm und Stefan vorbei ist, beschließt Elias sein altes Leben hinter sich zu lassen und begibt sich mit dem Zug auf eine Reise ohne bestimmten Zieles. Dabei trifft er auf zwei alte Männer, die ihm ein Angebot machen, das er
letztendlich nicht ausschlagen kann. Beide haben ihre Söhne durch Selbstmord verloren und der Grund ist…mehrAus Enttäuschung und Verzweiflung darüber, dass die Beziehung zwischen ihm und Stefan vorbei ist, beschließt Elias sein altes Leben hinter sich zu lassen und begibt sich mit dem Zug auf eine Reise ohne bestimmten Zieles. Dabei trifft er auf zwei alte Männer, die ihm ein Angebot machen, das er letztendlich nicht ausschlagen kann. Beide haben ihre Söhne durch Selbstmord verloren und der Grund ist kein anderer als Max Villeneuf, besser bekannt als Le Fantom. Die beiden Männer wissen, wo sich Max aufhalten könnte und so ist Elias bereit nach Afrika in die namibische Wüste zu fahren. Noch ist er nicht sicher, ob er seinen Peiniger wirklich töten könnte, wenn sie sich tatsächlich treffen sollten.
Inzwischen ist Max schon alt geworden und möchte sich auf seiner Farm zur Ruhe setzen wo er aber spürt, dass auch für eine lange Reise bald zu Ende gehen wird.
,, Du bist der Totem“ ist der 3. Teil der Elias Trilogie, wo man zwei Handlungsstränge präsentiert bekommt. Der Autor Peter Nathschläger zeigt dabei dem Leser, wie aus dem jungen Max, der auf der Suche nach einem geheimnisvollen Monument in der Wüste ist, ein gnadenloser und brutaler Le Fantom wird, der in Folge auf der ganzen Welt seine Finger im Spiel hat wenn es um Manipulation, Kriege, sowie Selbstmorde und Morde geht. Es sind mystisch angehauchte Szenen wo Max in Visionen sein weiteres Leben und Handeln sieht, wo er zuerst geschockt ist aber mit der Zeit bemerkt, dass ihm die Macht und Brutalität die er aus üben kann, gefällt.
Elias wird im letzten Teil sehr nachdenklich dargestellt und in vielen Briefen, die er an Stefan schreibt, dabei sein Leben reflektiert. Dabei erkennt er, dass früher eigentlich unwichtige Dinge, wie dem Streben nach Aufmerksamkeit und vielen Followern sein Dasein bestimmt haben. Auf seiner letzten Reise erfährt er, dass echte Freundschaft, Vertrauen, Hilfsbereitschaft und Liebe viel wichtiger sind.
Es ist eine eher ruhige und in sich gekehrte Geschichte, wo es aber auch trotzdem noch zu brutalen und blutigen Szenen kommt.
Langsam aber sicher kreuzen sich die Wege zwischen Max und Elias wo jeder weiß, dass es ein Ende geben wird, aber keiner weiß, welches.
So ist man dann als Leser überrascht wie die Geschichte endet. Man sollte die beiden vorherigen Bände kennen, damit man einen runden Abschluss bekommt, auch wenn es immer wieder kleine Hinweise gibt, was in den beiden anderen Teilen passiert ist.
Eine spannende und berührende Reise ist somit zu Ende.