Ein Killer - unberechenbar und von einer zerstörerischen Wut getrieben - ermordet in den Straßen von Bordeaux Frauen. Jourdan, ein desillusionierter Polizeikommandant, ist ihm auf der Spur. Dabei trifft er auf die alleinerziehende Louise, die sich nach dem Unfalltod ihrer Eltern und Jahren in der Drogenszene mühsam ein neues Leben mit ihrem kleinen Sohn aufgebaut hat.
Hervé Le Corre folgt den drei Figuren durch eine Stadt der Gewalt und verwebt ihre Wege unwiderruflich miteinander. Jede von ihnen durchlebt ihre eigene, ihre dunkelste Nacht ...
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Hervé Le Corre folgt den drei Figuren durch eine Stadt der Gewalt und verwebt ihre Wege unwiderruflich miteinander. Jede von ihnen durchlebt ihre eigene, ihre dunkelste Nacht ...
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Rezensent Tobias Gohlis schaudert angesichts des Bösen und der Dunkelheit in Herve Le Corres Noir. Allerdings schüttelt er sich auch vor Glück über so viel Sprachkraft. Wie der Autor nämlich seine Geschichte über zerstörte Seelen von Frauen- und Kindermördern im Buch in Szene setzt, scheint Gohlis bemerkernswert raffiniert. Nicht nur lässt er das personifizierte Böse selbst sprechen, erklärt Gohlis, er zeigt auch den Antrieb einer der Hauptfiguren, des Commandanten Jourdan, der trotz oder gerade weil der Anblick der Toten ihn immer wieder zutiefst erschüttert, weitermacht, gefasst in "schwarze Poesie".
© Perlentaucher Medien GmbH
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»Le Corre veranstaltet eine grandios strahlende Nachtfahrt ins Innere der zerstörten Gegenwart.« Elmar Krekeler WELT AM SONNTAG 20240317







