Nachdenken über das Leben
»Sie fuhr aus dem Schlaf. Es mußte schon spät sein, denn im ganzen Haus war es still. Cecilie öffnete die Augen und knipste die Lampe über dem Bett an. Sie hörte eine Stimme, die fragte: 'Hast du gut geschlafen?' Wer war das?«
Schneeweiß und unantastbar sitzt der Engel Ariel plötzlich auf der Fensterbank der sterbenden Cecilie. Es ist Weihnachten, und unten im Haus bereitet die Familie alles zum großen Fest vor. Da beginnt Ariel mit der krebskranken Cecilie zu sprechen: über die Schöpfung, den Kosmos und die Sinne, mit denen die Menschen die Schöpfung wahrnehmen. Umgekehrt möchte Ariel von Cecilie alles über das Leben der Menschen wissen, die im Gegensatz zu ihm ja sterbliche Geschöpfe sind.
Zum ersten und zum letzten Mal in ihrem Leben sieht sich Cecilie herausgefordert, ihre Existenz in der Welt zu durchdenken und mit ihrer Vorstellungskraft das zu durchdringen, was Spiegel uns als vertraute Fassade zeigen. Ein unendlicher Kosmos tut sich ihr plötzlich hinter Wörtern und Begriffen auf, den sie nur bruchstückhaft erfassen kann. Und bei aller Unfertigkeit ist sie am Ende trotzdem der Welt und sich selbst ein großes Stück nähergekommen.
»Sie fuhr aus dem Schlaf. Es mußte schon spät sein, denn im ganzen Haus war es still. Cecilie öffnete die Augen und knipste die Lampe über dem Bett an. Sie hörte eine Stimme, die fragte: 'Hast du gut geschlafen?' Wer war das?«
Schneeweiß und unantastbar sitzt der Engel Ariel plötzlich auf der Fensterbank der sterbenden Cecilie. Es ist Weihnachten, und unten im Haus bereitet die Familie alles zum großen Fest vor. Da beginnt Ariel mit der krebskranken Cecilie zu sprechen: über die Schöpfung, den Kosmos und die Sinne, mit denen die Menschen die Schöpfung wahrnehmen. Umgekehrt möchte Ariel von Cecilie alles über das Leben der Menschen wissen, die im Gegensatz zu ihm ja sterbliche Geschöpfe sind.
Zum ersten und zum letzten Mal in ihrem Leben sieht sich Cecilie herausgefordert, ihre Existenz in der Welt zu durchdenken und mit ihrer Vorstellungskraft das zu durchdringen, was Spiegel uns als vertraute Fassade zeigen. Ein unendlicher Kosmos tut sich ihr plötzlich hinter Wörtern und Begriffen auf, den sie nur bruchstückhaft erfassen kann. Und bei aller Unfertigkeit ist sie am Ende trotzdem der Welt und sich selbst ein großes Stück nähergekommen.
"Der Autor ist nicht nur ein Sokrates der 90er Jahre, sondern auch ein milder Erzähler. Der Tod beschließt das Buch, doch ist er bei Gaarder das Ende eines langen Fragens und ohne Schrecken. Dieses Buch kann für viele Menschen sehr hilfreich sein." K. K. in der 'Neuen Osnabrücker Zeitung'
"Dieses Werk Gaarders durchzieht ein mitreißender Spannungsbogen, der neben all dem Wunderbaren auch die Komik nicht zu kurz kommen läßt. Und am Schluß wohnt der Rührung etwas Befreiendes inne." Ulrich Karger in der 'Frankfurter Stadtillustrierten'
"Gaarder beweist in diesem ergreifend schönen Buch, daß er, wie schon in 'Sofies Welt', sein Metier meisterhaft beherrscht." Manuela Haselberger in der 'Südwest Presse'
"Weil Gaarder seine erwachsenen und jugendlichen Leserinnen und Leser behutsam, geistreich und humorvoll an den Tod heranführt und diesem dadurch seinen Schrecken zu nehmen weiss, ist es ein lebensbejahendes Buch geworden." Judith Stofer im 'Tages-Anzeiger', Zürich
"Dieses Werk Gaarders durchzieht ein mitreißender Spannungsbogen, der neben all dem Wunderbaren auch die Komik nicht zu kurz kommen läßt. Und am Schluß wohnt der Rührung etwas Befreiendes inne." Ulrich Karger in der 'Frankfurter Stadtillustrierten'
"Gaarder beweist in diesem ergreifend schönen Buch, daß er, wie schon in 'Sofies Welt', sein Metier meisterhaft beherrscht." Manuela Haselberger in der 'Südwest Presse'
"Weil Gaarder seine erwachsenen und jugendlichen Leserinnen und Leser behutsam, geistreich und humorvoll an den Tod heranführt und diesem dadurch seinen Schrecken zu nehmen weiss, ist es ein lebensbejahendes Buch geworden." Judith Stofer im 'Tages-Anzeiger', Zürich
»Jostein Gaarder hat ein unsentimentales, sanftes, gescheites Buch geschrieben.« Süddeutsche Zeitung
"Die Machart ist schlicht und wirkungsvoll: wenige Stimmen, einige Geräusche und schöne, leise Tonklänge."







