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Durst - Ein erschütternder Roman über eine Mutter, die tötet, ohne Hand anzulegen
In der sengenden Hitze des Sommers flieht eine junge Mutter aus ihrem Leben, lässt ihre beiden Kleinkinder mit nichts als ein paar Safttüten zurück. Sie will nicht lange fortbleiben, doch obwohl sie nicht weit kommt, findet sie den Weg nach Hause nicht mehr. Durst, der zweite Roman von Michael Kumpfmüller, wagt sich an ein Thema, vor dem die Gesellschaft zurückschreckt: Eine Mutter, die ihre Kinder dem Tod überlässt.
Mit kühlem, unvoreingenommenem Blick begleitet Kumpfmüller seine Protagonistin durch
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Produktbeschreibung
Durst - Ein erschütternder Roman über eine Mutter, die tötet, ohne Hand anzulegen

In der sengenden Hitze des Sommers flieht eine junge Mutter aus ihrem Leben, lässt ihre beiden Kleinkinder mit nichts als ein paar Safttüten zurück. Sie will nicht lange fortbleiben, doch obwohl sie nicht weit kommt, findet sie den Weg nach Hause nicht mehr. Durst, der zweite Roman von Michael Kumpfmüller, wagt sich an ein Thema, vor dem die Gesellschaft zurückschreckt: Eine Mutter, die ihre Kinder dem Tod überlässt.

Mit kühlem, unvoreingenommenem Blick begleitet Kumpfmüller seine Protagonistin durch dreizehn schwere Tage. In klarer, fast protokollartiger Sprache beschreibt er ihre ziellosen Wege, flüchtigen Affären und Einkaufstouren, die sie auch in Spielzeugabteilungen führen. Wie magisch angezogen, kreist sie immer wieder um ihre Wohnung, unfähig heimzukehren. Schicht für Schicht legt der Autor das mörderische Versagen der jungen Frau frei - und lässt erahnen, dass dahinter weniger seelische Abgründe als vielmehr Schwäche und lähmende Angst stecken.

Basierend auf einem authentischen Fall, schafft Durst erschütternde Erkenntnis jenseits von Fakten und Psychologie - ein Beweis für die Kraft großer Literatur.
Autorenporträt
Michael Kumpfmüller, geboren 1961 in München, lebt als freier Autor in Berlin. Im Jahr 2000 erschien mit dem gefeierten Roman »Hampels Fluchten« seine erste literarische Veröffentlichung, 2003 sein zweiter Roman »Durst« und 2008 »Nachricht an alle«, für den er vor dem Erscheinen mit dem Döblin-Preis ausgezeichnet wurde. »Die Herrlichkeit des Lebens« wurde 2011 zum Bestseller und von der literarischen Kritik hochgelobt. Mittlerweile ist der Roman in 27 Sprachen übersetzt und 2024 unter der Regie von Georg Maas und Judith Kaufmann verfilmt worden. Zuletzt erschienen bei Kiepenheuer & Witsch die Romane »Tage mit Ora« (2018), »Ach, Virginia« (2020) und »Mischa und der Meister« (2022).
Rezensionen
"In Michael Kumpfmüller haben wir unseren Erzähler gefunden." Frank Schirrmacher in der FAZ über "Hampels Fluchten"
»Atemlose, empathische Prosa [...]. Ein zutiefst menschliches Buch.« Oliver Pfohlmann taz