Das LapDance-Stipendium wurde im Dezember 2010 von Hailey Jude Minder gegründet, einer selbsternannten, vaginal finanzierten Erfahrungskünstlerin. Als Künstlerin hat sich Hailey schon immer für die Finanzierungsquellen der bildenden Kunst interessiert und sich oft darüber den Kopf zerbrochen. Nachdem sie von der Suche nach Finanzmitteln und den Quellen solcher Gelder etwas desillusioniert war, machte sich Hailey daran, ihre eigenen zu schaffen. Hailey arbeitet zweimal pro Woche als Stripperin und bringt so Geld für die Kunst in die Praxis. Auf diese Weise hat sie ihre eigene Kunst finanziert und möchte nun anderen Künstlern helfen, ihre Ziele zu erreichen. Das Stipendium wird von Emily Moran Barwick verwaltet und wurde zum Teil von der Idee inspiriert, etwas so eindeutig "Hochkultur" wie die bildende Kunst mit etwas so eindeutig "Populärkultur" wie Lapdancing zu finanzieren. In den drei Jahren seines Bestehens umfasste das Projekt Tausende von Arbeitsstunden und finanzierte zehn künstlerische Projekte mit lokalen und internationalen Bewerbungen. In diesem Text untersucht Emily die tieferen Zusammenhänge, Themen und Probleme rund um Geld, Sexhandel, Kunstförderung und die Schwierigkeiten bei der Suche nach einer qualifizierten Beschäftigung und gibt gleichzeitig einen offenen Einblick in das Leben einer Stripperin, die sich der bildenden Kunst verschrieben hat.
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