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Das Schlimmste passiert dort, wo wir uns sicher fühlen: in der eigenen Familie. Was nach dem plötzlichen Tod des Vaters zunächst wie ein Erbstreit zwischen Geschwistern aussieht, wird für die ältere Schwester Bergljot zu einem Kampf um die jahrzehntelang verdrängte Wahrheit. Es geht nicht um Geld und Besitz. Es geht darum, wem die Vergangenheit gehört. Mit unverwechselbarer Konsequenz erzählt Vigdis Hjorth von der Sehnsucht nach Anerkennung, von der Kraft der Befreiung und von der Frage, ob wir unserer eigenen Geschichte vertrauen dürfen.
Mit »Ein falsches Wort« gelang Vigdis Hjorth der
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Produktbeschreibung
Das Schlimmste passiert dort, wo wir uns sicher fühlen: in der eigenen Familie. Was nach dem plötzlichen Tod des Vaters zunächst wie ein Erbstreit zwischen Geschwistern aussieht, wird für die ältere Schwester Bergljot zu einem Kampf um die jahrzehntelang verdrängte Wahrheit. Es geht nicht um Geld und Besitz. Es geht darum, wem die Vergangenheit gehört. Mit unverwechselbarer Konsequenz erzählt Vigdis Hjorth von der Sehnsucht nach Anerkennung, von der Kraft der Befreiung und von der Frage, ob wir unserer eigenen Geschichte vertrauen dürfen.

Mit »Ein falsches Wort« gelang Vigdis Hjorth der internationale Durchbruch. Der Roman löste in Norwegen einen Skandal um die Wahrhaftigkeit von Literatur aus, gewann eine Vielzahl von Preisen und festigte Hjorths Status als eine der bedeutendsten Autorinnen unserer Zeit, die 2023 für den International Booker Prize nominiert war und deren Werk in 20 Sprachen übersetzt ist.
Autorenporträt
Vigdis Hjorth, 1959 in Oslo geboren, ist eine der meistrezipierten Gegenwartsautorinnen Norwegens. Sie ist vielfache Bestsellerautorin, wurde für ihr Werk unter anderem mit dem norwegischen Kritikerprisen und dem Bokhandlerprisen ausgezeichnet und war für den Literaturpreis des Nordischen Rates, den National Book Award sowie den International Booker Prize nominiert. Bei S. FISCHER erschienen die Romane 'Die Wahrheiten meiner Mutter' und 'Ein falsches Wort'. Für ihren Roman 'Wiederholung' wurde Vigdis Hjorth 2024 mit dem Kritikerprisen ausgezeichnet. Nach Stationen in Kopenhagen, Bergen, in der Schweiz und in Frankreich lebt Vigdis Hjorth heute in Oslo.
Rezensionen
Ein Buch, dessen Lektüre nicht erholsam ist, aber verwandelnd. Meredith Haaf Süddeutsche Zeitung 20240713
Ein tolles Buch hat Vigdis Hjorth hier geschrieben, ruft Rezensentin Sandra Kegel, eines, das keineswegs auf den Skandal reduziert werden sollte, den es in Norwegen auslöste, nachdem Hjorths vermeintlich in der Handlung dargestellte Familienmitglieder gegen die Veröffentlichung zu Felde zogen. Im Zentrum steht Bergljot, eine Dramatikerin und Mutter, die vor langer Zeit den Kontakt zu ihren Eltern und Geschwistern gekappt hatte, nun aber aufgrund von Erbstreitigkeiten wieder mit ihnen zu tun hat. Dabei kommt ein traumatisierendes Familiengeheimnis zur Sprache: Bergljot war als Kind von ihrem Vater missbraucht worden. Mit den Büchern von Karl Ove Knausgard hat Hjorths Roman wenig zu tun, versichert Kegel:  Statt auf die endlose Ausbreitung des Alltags setzt die Autorin auf literarische Verdichtung, zudem auf eine Form, in der das Trauma, von dem die Geschichte erzählt, auch auf die Sprache durchschlägt. Insgesamt ein tolles Buch, das es aber nicht leicht macht, nicht mal der Erzählerin, schließt Kegel.

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