Vor 25 Jahren stieß ich in Patagonien auf die Existenz eines pittoresken französischen Abenteurers vom Ende des 19. Jahrhunderts. Ein Waffenhändler, Magnetiseur, Forscher und Aufschneider, der in Feuerland eine als "wunderlich" geltende Expedition durchgeführt hatte. Jahre später erfuhr ich, dass er auch ein Freund Manets war, der von ihm ein kurioses Porträt als Löwenjäger gemacht hatte.
Dies ist die phantastische Geschichte ihrer Begegnungen. Wir setzen darin von den Pariser Großen Boulevards über an die Ufer der Magellanstraße, durchqueren Revolutionen in Peru, die Pariser Kommune und die Blutige Woche, treffen Mallarmé, Berthe Morisot, eine Gräfin unter den Petroleusen, eine wilde Frau, angebliche Kannibalen... Und im Hintergrund der Landschaft auch der Autor, auf der Suche nach der vergangenen Zeit: der einzigen Jagd, bei der man versichert sein kann, am Ende vom Raubtier getötet zu werden, der einzigen Forschungsreise, die immer unter den Zähnen von Anthropophagen endet. Olivier Rolin
Dies ist die phantastische Geschichte ihrer Begegnungen. Wir setzen darin von den Pariser Großen Boulevards über an die Ufer der Magellanstraße, durchqueren Revolutionen in Peru, die Pariser Kommune und die Blutige Woche, treffen Mallarmé, Berthe Morisot, eine Gräfin unter den Petroleusen, eine wilde Frau, angebliche Kannibalen... Und im Hintergrund der Landschaft auch der Autor, auf der Suche nach der vergangenen Zeit: der einzigen Jagd, bei der man versichert sein kann, am Ende vom Raubtier getötet zu werden, der einzigen Forschungsreise, die immer unter den Zähnen von Anthropophagen endet. Olivier Rolin
"Olivier Rolins Roman "Ein Löwenjäger" ist eine wunderbar unterhaltsame Geschichte über Pioniergeist, Aufschneiderei, Kunst und Träumerei. [...]. Er konstruiert eine literarische Traumwelt voll teils handfester, teils rätselhafter Entsprechungen. [...]. Nebenbei bewahrt er eine Randfigur der Geschichte vorm Vergessen, und Literatur ist Erinnern in kunstvoll gesetzten Worten: "Das wenige, das nicht verlorengeht, wird zum Roman."", Frankfurter Allgemeine Zeitung, Niklas Bender, 16.07.2014



