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In der Tugendlehre Kants findet die allgemeine ethische Orientierung, wie sie der Kategorische Imperativ ausdrückt, Anwendung auf die Bedingungen der menschlichen Existenz. Esser rekonstruiert den kantischen Ansatz vor dem Hintergrund der gegenwärtigen, vor allem aristotelischen Tugendethik und löst dabei den kantischen Tugendbegriff kritisch von seinen zeitbedingten Prägungen. Auf so erneuerter Grundlage wird eine transzendentalphilosophische Ethikkonzeption entfaltet, die den methodischen und inhaltlichen Einsichten der jüngeren Theorieentwicklung Rechnung trägt.

Produktbeschreibung
In der Tugendlehre Kants findet die allgemeine ethische Orientierung, wie sie der Kategorische Imperativ ausdrückt, Anwendung auf die Bedingungen der menschlichen Existenz. Esser rekonstruiert den kantischen Ansatz vor dem Hintergrund der gegenwärtigen, vor allem aristotelischen Tugendethik und löst dabei den kantischen Tugendbegriff kritisch von seinen zeitbedingten Prägungen. Auf so erneuerter Grundlage wird eine transzendentalphilosophische Ethikkonzeption entfaltet, die den methodischen und inhaltlichen Einsichten der jüngeren Theorieentwicklung Rechnung trägt.
Autorenporträt
Geb. 30.9.1963 in München, Studium der Philosophie, Psychologie und Politikwissenschaften an der LMU München, 1994: Promotion in Philosophie an der LMU München ¿Kunst als Symbol¿ Wilhelm-Fink Verlag 1997, 2002: Habilitation in Philosophie an der LMU München ¿Eine Ethik für Endliche. Kants Tugendlehre in der Gegenwart¿, Frommann-Holzboog Verlag 2004, 2004: Professorin für Kunsttheorie und Semiotik an der HFG Pforzheim, 2004: Professorin für Philosophie an der RWTH Aachen, 2006: Professorin für Praktische Philosophie an der Philipps-Universität Marburg, 2015: Professorin für Praktische Philosophie an der Friedrich-Schiller Universität Jena, Herausgeberin von Kants ¿Kritik der Urteilskraft¿ im Rahmen der Akademie Ausgabe, Mitherausgeberin der Deutschen Zeitschrift für Philosophie (DZPhil), Seit 2011: Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Philosophie (DGPhil).
Rezensionen
»In der Tugendlehre zeigt der altersweise Philosoph aus Königsberg laut Esser, wie wir Menschen unser Leben gestalten müssen, um uns selbst und den anderen trotz aller äußeren Prägungen und Zwänge eine Dimension offenzuhalten, in der wir tatsächlich autonom und damit frei handeln können. Damit dürfte in der Tat der Schlüssel zum Verständnis des von Kant entwickelten Tugend- und Lasterkatalogs gefunden sein.« Michael Pawlik, F.A.Z. »Die [...] originelle Deutung von Kants Maximentheorie und weitere Beiträge zu Dauerbrennern der moralphilosophischen Kantforschung [...] sind ebenso spanned wie gewinnbringend zu lesen.« Clemens Schwaiger, Ethica »Deswegen kann ich E.s Buch jedem mit Nachdruck empfehlen, der sich für die richtige Interpretation von Kants Ethik oder für seine systematische Ethik interessiert.« O. Sensen, Theologie und Philosophie