Durch Hydrothermale Carbonisierung (HTC) von Bioabfällen erzeugte HTC-Biokohlen (C-Gehalt 50-55 %) bieten - bei Einarbeitung in den Boden - ein Potenzial zur Erhaltung der Fruchtbarkeit. Ziel dieser Studie war es, die Effekte verschiedener HTC-Biokohlen (Ausgangsmaterial: Rübenschnitzel (RS), Biertreber (BT); Prozessführung: Temperatur 180-250 °C, Dauer 4-12 h) in praxisüblichen Mengen (Feld 10 bzw. Mikrokosmos 30 t ha-1) auf ackerbaulich bedeutsame Kenngrößen (CO2-Freisetzung; Gesamtporenvolumen (GPV); Wasserhaltekapazität (WHK); Aggregatstabilität (AS); pH-Wert; elektrische Leitfähigkeit (EC); Kationenaustauschkapazität (KAK); N-Versorgung; Pflanzenwachstum) zu quantifizieren. Die HTC-Biokohle förderte die CO2-Freisetzung aus dem Boden, die im Zeitverlauf exponentiell sank. Eine hohe Temperatur sowie eine lange Dauer der HTC führten zu einer deutlich abbaustabileren HTC-Biokohle, wobei kein Effekt des Ausgangsmaterials auftrat. Die errechnete mittlere Verweilzeit der HTC-Biokohle im Boden (5-8 Jahre) lag zwischen der von Weizenstroh und Fertigkompost.
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