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Eleganter Unsinn - Sokal, Alan; Bricmont, Jean
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Nur wenige Autoren haben international eine so leidenschaftliche Debatte, ja sogar einen wütenden Streit unter den Intellektuellen ausgelöst wie die Physiker Alan Sokal und Jean Bricmont. Nachdem die Zeitschrift "Social Text" den Artikel "Die Grenzen überschreiten. Auf dem Weg zu einer transformativen Hermeneutik der Quantenschwerkraft" veröffentlicht hatte, teilte der Autor Alan Sokal mit, sein Artikel sei eine Parodie, inhaltlich völliger Unfug, zusammenmontiert aus zahlreichen Zitaten bekannter französischer Denker. Sein Vorwurf, bei dem er sich mit vielen Naturwissenschaftlern einig weiß:…mehr

Produktbeschreibung
Nur wenige Autoren haben international eine so leidenschaftliche Debatte, ja sogar einen wütenden Streit unter den Intellektuellen ausgelöst wie die Physiker Alan Sokal und Jean Bricmont. Nachdem die Zeitschrift "Social Text" den Artikel "Die Grenzen überschreiten. Auf dem Weg zu einer transformativen Hermeneutik der Quantenschwerkraft" veröffentlicht hatte, teilte der Autor Alan Sokal mit, sein Artikel sei eine Parodie, inhaltlich völliger Unfug, zusammenmontiert aus zahlreichen Zitaten bekannter französischer Denker. Sein Vorwurf, bei dem er sich mit vielen Naturwissenschaftlern einig weiß: Seit Jahren bedienten sich berühmte Intellektuelle naturwissenschaftlicher Begriffe und Konzepte, die sie nicht verstanden haben, um eine Art Einschüchterungsprosa hervorzubringen und den Unterschied zwischen "richtig" und "falsch" zu nivellieren. Doch Naturwissenschaft ist keine "Erzählform". Eine scharfe und provokative Abrechnung mit den einflußreichsten Denkern der postmodernen Philosophie un d ein Beitrag zu der immer wichtigeren Frage, worin der gemeinsame Ansatz von Natur- und Geisteswissenschaften bestehen kann.
Rezensionen
"Die Autoren untersuchen fair und sachlich und holen dabei so manchen intellektuellen Heißluftballon vom Himmel." Johannes Wetzel, Die Zeit

"Alan Sokal hat dem Rouletterad des internationalen Diskurses den Schwung genommen." Fritz Göttler, Süddeutsche Zeitung

"... ein glänzendes Buch ..." Richard Dawkins, Oxford

"Und so beweisen die Autoren in sowohl launiger wie präziser Manier, was der geplagte Student sich in wachen Momenten auch schon mal gedacht haben mag: Auch der Kaiser der französischen Philosophie ist nackt." Till Briegleb, Die Woche