Entfremdung bedeutet Indifferenz und Entzweiung, Machtlosigkeit und Beziehungslosigkeit sich selbst und einer als gleichgültig und fremd erfahrenen Welt gegenüber. Eine entfremdete Welt präsentiert sich dem Individuum als eine Welt, in der es nicht »zu Hause« ist. Das entfremdete Subjekt wird sich selbst zum Fremden, es erfährt sich als passives Objekt, das ihm unbekannten Mächten ausgeliefert ist.Rahel Jaeggi eignet sich diesen Schlüsselbegriff der Kritischen Theorie auf eine Weise neu an, die ohne problematische Annahmen über das Wesen des Menschen auskommt. Entfremdung ist ihr zufolge eine »Beziehung der Beziehungslosigkeit«, deren Defizite sich beschreiben und kritisieren lassen. Ein Klassiker der neueren Sozialphilosophie, der nun, versehen mit einem neuen Nachwort, erstmals als Taschenbuch erscheint.
Steigt bloß nicht auf die Authentizitätswolke
"Die Befunde dieser Arbeit haben eindrucksvoll gezeigt, dass der gesellschaftliche Selbstverständigungsdiskurs eine personenethische Mitte besitzt, deren Normativität durch die Begrifflichkeit des kargen Rechts- und Moraluniversalismus nicht erfasst zu werden vermag." (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.03.2006)
Ich will mein Leben zurück
"Das Entfremdungstheorem, zuletzt arg ramponiert, wird von der Sozialphilosophin Rahel Jaeggi auf furiose Weise renoviert ... Die Autorin spielt die theoretischen Widersprüche des Entfremdungskonzepts souverän durch, und dass ihr das streckenweise in der warmherzigen Sprache der Lebensführungsliteratur gelingt, ist ein kleines Kunststück." (die tageszeitung, 13.03.2006)
Mir ist so mies
"Dieses Buch belegt, eine wie gute Idee es ist, Entfremdung und Vergesellschaft wieder zusammen zu denken." (Frankfurter Rundschau, 05.07.2006)
Verlorenes Verhältnis zu sich selbst
"Jaeggis erstes Buch wurde von der Kritik als 'furios', 'warmherzig' und 'spannend' bezeichnet: ungewöhnlich für ein philosophisches Traktat. Es heißt 'Entfremdung' und beleuchtet diesen Begriff neu, der jahrzehntelang sehr populär war und dann, zumindest im philosophischen Diskurs, als überholt galt." (Der Spiegel, 24.09.2007)
"Die Befunde dieser Arbeit haben eindrucksvoll gezeigt, dass der gesellschaftliche Selbstverständigungsdiskurs eine personenethische Mitte besitzt, deren Normativität durch die Begrifflichkeit des kargen Rechts- und Moraluniversalismus nicht erfasst zu werden vermag." (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.03.2006)
Ich will mein Leben zurück
"Das Entfremdungstheorem, zuletzt arg ramponiert, wird von der Sozialphilosophin Rahel Jaeggi auf furiose Weise renoviert ... Die Autorin spielt die theoretischen Widersprüche des Entfremdungskonzepts souverän durch, und dass ihr das streckenweise in der warmherzigen Sprache der Lebensführungsliteratur gelingt, ist ein kleines Kunststück." (die tageszeitung, 13.03.2006)
Mir ist so mies
"Dieses Buch belegt, eine wie gute Idee es ist, Entfremdung und Vergesellschaft wieder zusammen zu denken." (Frankfurter Rundschau, 05.07.2006)
Verlorenes Verhältnis zu sich selbst
"Jaeggis erstes Buch wurde von der Kritik als 'furios', 'warmherzig' und 'spannend' bezeichnet: ungewöhnlich für ein philosophisches Traktat. Es heißt 'Entfremdung' und beleuchtet diesen Begriff neu, der jahrzehntelang sehr populär war und dann, zumindest im philosophischen Diskurs, als überholt galt." (Der Spiegel, 24.09.2007)







