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Alles geht den Bach runter. Die Freundin ist weg, sein Graphikbüro in Hamburg pleite - Thomas Troppelmann wächst alles über den Kopf. Er setzt sich in den Zug, lässt sich durch Deutschland und durch seine Erinnerungen treiben, bis er sich in einem Kurort wiederfindet, in dem er schon als Kind nicht sein wollte ... Frank Spilker, Kopf der legendären Hamburger Band "Die Sterne", erzählt eine Geschichte vom Niedergang, und das so lässig und lakonisch, dass man seinem Helden liebend gern folgt. Beängstigende Anwandlungen plagen Thomas Troppelmann. Unvermittelt schlägt er sich durchs Walddickicht,…mehr

Produktbeschreibung
Alles geht den Bach runter. Die Freundin ist weg, sein Graphikbüro in Hamburg pleite - Thomas Troppelmann wächst alles über den Kopf. Er setzt sich in den Zug, lässt sich durch Deutschland und durch seine Erinnerungen treiben, bis er sich in einem Kurort wiederfindet, in dem er schon als Kind nicht sein wollte ... Frank Spilker, Kopf der legendären Hamburger Band "Die Sterne", erzählt eine Geschichte vom Niedergang, und das so lässig und lakonisch, dass man seinem Helden liebend gern folgt. Beängstigende Anwandlungen plagen Thomas Troppelmann. Unvermittelt schlägt er sich durchs Walddickicht, während er eigentlich im Büro in Hamburg-St. Pauli sitzt. Seit ihn seine Freundin verlassen hat, läuft sein Leben aus dem Ruder. Die Aufträge zum Artwork von Plattencovern sind dramatisch geschwunden. Und jetzt wird er mit seinem Graphikbüro "Tropical Design" auch noch aus den Räumen geworfen, weil er es versäumt hat, den Mietvertrag zu verlängern. Da bleibt nur eins: rein in den Zug und raus aus Hamburg. Doch je länger die Fahrt dauert, desto unübersehbarer die Anzeichen, dass etwas Gespenstisches im Gange ist, dessen Ausmaße Thomas noch nicht einmal ahnt.
Autorenporträt
Spilker, Frank§Frank Spilker wurde 1966 in Herford geboren, lebt in Hamburg. 1987 gründete er die Band Die Sterne, die mit Liedern wie »Was hat dich bloß so ruiniert« oder »Fickt das System« zu den einflussreichsten musikalischen Formationen in Deutschland zählt.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Till Briegleb war immer ein großer Fan der Hamburger Band Die Sterne, auch oder ganz besonders wegen der Texte von Frank Spilker, die eigentlich schon eine Art "atmosphärisch dichter Kurzliteratur" waren. Umso mehr erstaunt es ihn, dass Spilker in seinem Debütroman "Es interessiert mich nicht, aber das kann ich nicht beweisen" nichts von seiner präzisen Beobachtungsgabe für "die Schwierigkeiten des Menschseins" offenbart. Einen Poproman nach "Bastelanleitung" hat Spilker geschrieben, bedauert Briegleb, "maximal gewöhnlich bei minimaler Komik". Pop hat - wie Fußball übrigens auch, erklärt der Rezensent - mit der Schwierigkeit zu kämpfen, bei gleichbleibenden Regeln interessante Ergebnisse zu produzieren. Spilker ist an dieser Herausforderung gescheitert, findet Briegleb.

© Perlentaucher Medien GmbH
»Das ergibt einen speziellen Sound, der wie ein richtig guter Song beim ersten hören wirkt: Man merkt auf, staunt, taucht ein, weg und erfrischt wieder auf. Und Spilker weiß genau, wie so was geht.« Andy Dallmann Sächsische Zeitung, 27.04.2013