Von dem Spiel der Liebe und der nicht einholbaren Vergangenheit. Geschichten voll ungestümer Phantasie und großem sprachlichen Reichtum.
"Mein Liebling, meine Liebste, meine inniggeliebte Frau ..." Sie schreiben aus Kreta, Porto, Paris, Venedig, der Provence, Barcelona oder Usbekistan. Mal haben sie eine Frau verlassen und fragen sich nun, warum. Mal spielen sie auf dem Papier das Wiedersehen nach langer Trennung durch oder reflektieren auf eine nie unternommene Reise nach Samarkand. Sie greifen zur Feder, um Ereignisse, die sie einst glücklich gemacht haben, zu beschwören. Und wissen doch: Es ist vorbei.
Die Liebe, die Briefeschreiber haben sie verkannt, verloren oder verspielt. Und so sind ihre Briefe oft Skizzen der Sehnsucht, der Leidenschaft, der Enttäuschung, der verpaßten Chancen.
Mit einer feinen Sprachmelodie, durchdrungen von märchenhaften Träumen und nachhaltiger Empfindsamkeit fügen sich die siebzehn hier versammelten Geschichten zu einem Panorama mediterraner Melancholie, zu einer "kleinen tragbaren menschlichen Komödie".
"Mein Liebling, meine Liebste, meine inniggeliebte Frau ..." Sie schreiben aus Kreta, Porto, Paris, Venedig, der Provence, Barcelona oder Usbekistan. Mal haben sie eine Frau verlassen und fragen sich nun, warum. Mal spielen sie auf dem Papier das Wiedersehen nach langer Trennung durch oder reflektieren auf eine nie unternommene Reise nach Samarkand. Sie greifen zur Feder, um Ereignisse, die sie einst glücklich gemacht haben, zu beschwören. Und wissen doch: Es ist vorbei.
Die Liebe, die Briefeschreiber haben sie verkannt, verloren oder verspielt. Und so sind ihre Briefe oft Skizzen der Sehnsucht, der Leidenschaft, der Enttäuschung, der verpaßten Chancen.
Mit einer feinen Sprachmelodie, durchdrungen von märchenhaften Träumen und nachhaltiger Empfindsamkeit fügen sich die siebzehn hier versammelten Geschichten zu einem Panorama mediterraner Melancholie, zu einer "kleinen tragbaren menschlichen Komödie".
Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension
Antonio Tabucchi hat sich "wieder einmal etwas Besonderes ausgedacht", jubelt Martin Krumbholz. Diesmal verwöhnt der Professor für portugiesische Literatur, verkündet der Rezensent, den Leser mit Liebesbriefen. Und zwar allesamt von Schreibern, die ihre große Liebe verloren haben - sei es durch den Tod oder durch Trennung. Allen Briefeschreibern gemein sei, berichtet der Rezensent, dass sie "eloquent", "reif" und "gebildet" sind und ihre Verflossenen mit diesen Briefen trotz aller Imagination ins Reale erheben, wobei "Groll, Reue, Sehnsucht und Trauer" neben "Klarsichtigkeit" und einer Desillusionierung "bis in die Haar- und die Eichelspitzen" stünde, schmunzelt Krumbholz. Der Tonfall wechsle, so der Rezensent, in diesen Briefen vom "Gepflegt-Melancholischen" bis hin ins "Burleske" und "Sarkastische". Die Lektüre dieser Zeilen sei zwar nicht immer leicht verdaulich, findet Krumbholz, aber "ungemein belebend und erhellend" und niemals "blutarm". Verschwiegen werde hier jedenfalls nichts, meint Krumbholz.
© Perlentaucher Medien GmbH
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"Ein kleines Meisterwerk heiterer Melancholie." Die Zeit, 5.09.02 "Mit gelassener Fröhlichkeit schreibt der italienische Dichter Antonio Tabucchi über die letzten und schönsten Dinge des Lebens... Ein gastfreundliches Buch, in dem die Liebe über die Zeit triumphiert." Iris Radisch, Die Zeit, 22.08.2002 "Antonio Tabucchi hat sich wieder einmal etwas Besonderes ausgedacht..." Martin Krumbholz, Frankfurter Rundschau, 21.09.02 "Funkelnde kleine Meisterstücke." Steffen Richter, Die Welt, 26.10.02 "Antonio Tabucchi hat einen wundervollen Band Kurzgeschichten vorgelegt. Wie schön, hin und wieder so unterhaltsame, rührende Post zu erhalten. An diesen Briefen, an diesem Buch führt kein Weg vorbei." Tobias Krause, AZ-München, 24.08.2002



