Wolfgang Schieder vollendet am 2. September 2000 sein 65. Lebensjahr. Freunde, Schüler und Kollegen haben ihm zu diesem Anlaß eine Festschrift gewidmet, die seine wissenschaftlichen Leistungen würdigen soll. Aus diesem Grund greifen die Autoren sozialhistorische Fragen der europäischen Geschichte auf.
Wolfgang Schieder gehört zu den Mitbegründern der modernen Sozialgeschichte in Deutschland. Er hat maßgeblich dazu beigetragen, daß diese Forschungsrichtung eine führende Stellung in der deutschen Geschichtswissenschaft erlangte. Schieder hat dabei stets auf die Notwendigkeit hingewiesen, die historische Entwicklung anderer Länder vergleichend mit in den Blick zu nehmen.
Der Titel »Europäische Sozialgeschichte« entspricht dem wissenschaftlichen Selbstverständnis des Geehrten daher in besonderer Weise. Sozialgeschichte wird hier so weit gefaßt, wie es Wolfgang Schieder stets gefordert hat, denn sein Interesse blieb nie auf deren »klassische« Themen beschränkt. Der vorliegende Band dokumentiert zugleich, daß sich die Sozialgeschichte in einer Phase des Umbruchs und der Neuorientierung befindet.
Wolfgang Schieder gehört zu den Mitbegründern der modernen Sozialgeschichte in Deutschland. Er hat maßgeblich dazu beigetragen, daß diese Forschungsrichtung eine führende Stellung in der deutschen Geschichtswissenschaft erlangte. Schieder hat dabei stets auf die Notwendigkeit hingewiesen, die historische Entwicklung anderer Länder vergleichend mit in den Blick zu nehmen.
Der Titel »Europäische Sozialgeschichte« entspricht dem wissenschaftlichen Selbstverständnis des Geehrten daher in besonderer Weise. Sozialgeschichte wird hier so weit gefaßt, wie es Wolfgang Schieder stets gefordert hat, denn sein Interesse blieb nie auf deren »klassische« Themen beschränkt. Der vorliegende Band dokumentiert zugleich, daß sich die Sozialgeschichte in einer Phase des Umbruchs und der Neuorientierung befindet.
"'Wer nicht weiß, woher er kommt, weiß auch nicht, wohin er geht' - so lautet ein bekannter Spruch. Neben den Banalitäten, die der deutsche und auch der europäische Buchmarkt an geschichtlichen Wahrheiten und Halb-Erkenntnissen bereithält, sticht das Buch aus dem Hause Duncker & Humblot überaus positiv ins Auge. Die Beiträge in der hier vorliegenden Festschrift für Wolfgang Schieder sind sehr anspruchsvoll und zugleich hochinteressant. Sie zeigen auf, wie komplex allein die europäische Sozialgeschichte ist und welche Themen etwa bei der Frage der Daseinsvorsorge in Europa mitgedacht werden können und diskutiert werden müssen. [...] Und trotzdem ist dieses qualitativ hochwertige Buch ein unverzichtbarer Beitrag in der Diskussion über ein geeignetes europäisches Haus." Christian Beck, in: neue caritas, 4/2001





