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Die verbale Aggression wurde bisher in der Pragmatik wenig beachtet. Aggressive Sprechhandlungen und die damit verbundenen Propositionen entziehen sich einer wahrheitsfunktionalen Analyse, eine rein lexikalisch-semantische Untersuchung nach Wortfeldern und Übertragungstypen ist nicht ausreichend. Wir haben es mit Äußerungen zu tun, deren Bedeutung über das hinausgeht, was "wörtlich" gesagt wird. Da sie sich vornehmlich auf der pragmatischen Ebene der Zeichenbedeutung erklären lassen, bietet sich zu ihrer Erforschung ein sprechakttheoretischer Ansatz an. Die betreffenden Sprechhandlungen, die…mehr

Produktbeschreibung
Die verbale Aggression wurde bisher in der Pragmatik wenig beachtet. Aggressive Sprechhandlungen und die damit verbundenen Propositionen entziehen sich einer wahrheitsfunktionalen Analyse, eine rein lexikalisch-semantische Untersuchung nach Wortfeldern und Übertragungstypen ist nicht ausreichend. Wir haben es mit Äußerungen zu tun, deren Bedeutung über das hinausgeht, was "wörtlich" gesagt wird. Da sie sich vornehmlich auf der pragmatischen Ebene der Zeichenbedeutung erklären lassen, bietet sich zu ihrer Erforschung ein sprechakttheoretischer Ansatz an. Die betreffenden Sprechhandlungen, die zum Teil durch magische Vorstellungen geprägt sind, werden in den Rahmen der Sprechakttheorie eingeordnet. Anschließend erfolgt eine Analyse serbokroatischer Aggressionsformeln sowie ihrer Verwendungskontexte, und zwar vornehmlich anhand folkloristischen und literarischen Materials.
Autorenporträt
Die Autorin: Ilse Ermen, geb. 1959 in Moers am linken Niederrhein (D), studierte Bildende Kunst, Slavistik und Arabistik in Paris und Berlin. Studienaufenthalte in Leningrad und Kairo. Zur Zeit ist sie Assistentin am Slavischen Seminar der Universität Basel.