Die Verwendung von Schimpfwörtern in der Sprache wurde traditionell subjektiv als anstößig empfunden, möglicherweise aufgrund ihrer starken Verbindung zum Tabu-Konzept. Dies hat zu einer ablehnenden Haltung gegenüber dem Thema Fluchen geführt und zu einem Mangel an wissenschaftlichen Studien, insbesondere zu afrikanischen Sprachen, geführt. Dieses Buch beleuchtet das Thema aus einer anderen Perspektive und berichtet über eine Studie, die die pragmatischen und soziolinguistischen Funktionen des Fluchens untersucht. Es wird eine deskriptive Untersuchung natürlicher Transaktionen unter einheimischen männlichen und weiblichen Miraa-(Khat-)Händlern durchgeführt. Die Analyse basiert auf den psychosozialen Grundsätzen der neuropsychosozialen Sprachtheorie. Sie beleuchtet, wie ein sprachliches Mittel wie das Fluchen von einer Sprachgemeinschaft eingesetzt werden kann, um nicht nur soziale und sprachliche Identität zu erlangen, sondern auch wertvolle sozioökonomische Ziele wie erfolgreichen Handel zu erreichen. Dieses Buch soll dazu beitragen, die subjektive Wahrnehmung der Verwendung von Schimpfwörtern in der Sprache zu verändern. Es ist auch für Studierende der Linguistik sowie für Forscher nützlich, die sich mit Kommunikationsstrategien beschäftigen, die durch den sozialen Kontext bestimmt werden.
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