Der österreichische Ökonom und Sozialphilosoph Friedrich August von Hayek gilt den einen als geistiger Vater eines neoliberalen Marktfundamentalismus, den anderen als unbeirrbarer Verfechter der Freiheit. Iris Karabelas stellt die Rezeption des umstrittenen Wirtschaftstheoretikers in der Bundesrepublik erstmals umfassend dar. Dabei zeigt sie, dass Hayeks Ideen nicht selten instrumentalisiert wurden, eigneten sie sich doch hervorragend als Waffe im ideologischen Kampf gegen die Linke. Vor diesem Hintergrund wird deutlich, wie wünschenswert gerade heute eine Versachlichung der ideologisch aufgeladenen Diskussion um den Neoliberalismus ist.…mehr
Der österreichische Ökonom und Sozialphilosoph Friedrich August von Hayek gilt den einen als geistiger Vater eines neoliberalen Marktfundamentalismus, den anderen als unbeirrbarer Verfechter der Freiheit. Iris Karabelas stellt die Rezeption des umstrittenen Wirtschaftstheoretikers in der Bundesrepublik erstmals umfassend dar. Dabei zeigt sie, dass Hayeks Ideen nicht selten instrumentalisiert wurden, eigneten sie sich doch hervorragend als Waffe im ideologischen Kampf gegen die Linke. Vor diesem Hintergrund wird deutlich, wie wünschenswert gerade heute eine Versachlichung der ideologisch aufgeladenen Diskussion um den Neoliberalismus ist.Hinweis: Dieser Artikel kann nur an eine deutsche Lieferadresse ausgeliefert werden.
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
Autorenporträt
Iris Karabelas, Dr. phil., Historikerin, promovierte an der Universität Tübingen und ist Referentin für Forschungspolitik der Max- Planck-Gesellschaft in München.
Inhaltsangabe
Inhalt 1. Einleitung 2. Über Fachgrenzen hinaus: Friedrich August von Hayeks Werk in der Gesamtschau 2.1 Zäsuren und Kontinuitäten 2.2 Geld- und konjunkturtheoretische Arbeiten 2.3 Beiträge zur Sozialismus-Debatte 2.4 Der Bestseller: Der Weg zur Knechtschaft 2.5 Opus magnum: Die Verfassung der Freiheit 2.6 Kulturelle Evolution und spontane Ordnung 2.7 Geldpolitisches 2.8 Fazit 3. Von der totalitären Kriegswirtschaft zur Sozialen Marktwirtschaft: Friedrich August von Hayek als Wegbegleiter der Ordoliberalen 3.1 Ordoliberale und Neoliberale: Vordenker eines neuen Liberalismus 3.2 Partner bei der Neugestaltung der Wirtschaftsordnung: Friedrich August von Hayek und Walter Eucken 3.3 Erst Freund, dann Feind: Die Sicht Wilhelm Röpkes und Alexander Rüstows auf Friedrich August von Hayek 3.4 Liberale Fundierung der Wirtschaftspolitik: Die Bedeutung Friedrich August von Hayeks für Alfred Müller-Armack und Ludwig Erhard 3.5 Fazit 4. Wirtschafts- und Rechtsdenken im Wandel: Friedrich August von Hayeks Ort in den Fachdebatten der 1960er-Jahre 4.1 Neoklassische Synthese und Keynesianismus: Paradigmenwechsel in der deutschen Nationalökonomie nach 1945 4.2 Allein von den Ordoliberalen bemerkt: Friedrich August von Hayeks Berufung an die Universität Freiburg 1962 4.3 Mikroökonomik versus Makroökonomik: Friedrich August von Hayek als Gegenspieler der Keynesianer 4.4 Abkehr vom souveränen Staat: Friedrich August von Hayek im Dialog mit Vertretern einer modernen Verfassungslehre 4.5 Fazit 5. Gegen die Neue Linke: Friedrich August von Hayek als Mitstreiter der Konservativen in den 1970er-Jahren 5.1 Von den Konservativen entdeckt: Friedrich August von Hayeks Genese zu einer Figur der Öffentlichkeit 5.2 Freiheit statt Sozialismus: Friedrich August von Hayek als Stichwortgeber der CDU/CSU-Bundestagswahlkämpfe 1976 bis 1980 5.3 Fazit 6. Die Wirtschaftsliberalen verschaffen sich Gehör: Die Bedeutung Friedrich August von Hayeks für FDP und Unternehmer in den 1980er-Jahren 6.1 Zweigeteilte FDP in den 1980er-Jahren: Zum Interesse der Wirtschaftsliberalen an Friedrich August von Hayek 6.2 Die Wirtschaft in der Krise: Kritiker und Sympathisanten Friedrich August von Hayeks in den 1980er-Jahren 6.3 Fazit 7. Zusammenfassung Abkürzungen Quellen und Literatur Dank Namensregister
Inhalt 1. Einleitung 2. Über Fachgrenzen hinaus: Friedrich August von Hayeks Werk in der Gesamtschau 2.1 Zäsuren und Kontinuitäten 2.2 Geld- und konjunkturtheoretische Arbeiten 2.3 Beiträge zur Sozialismus-Debatte 2.4 Der Bestseller: Der Weg zur Knechtschaft 2.5 Opus magnum: Die Verfassung der Freiheit 2.6 Kulturelle Evolution und spontane Ordnung 2.7 Geldpolitisches 2.8 Fazit 3. Von der totalitären Kriegswirtschaft zur Sozialen Marktwirtschaft: Friedrich August von Hayek als Wegbegleiter der Ordoliberalen 3.1 Ordoliberale und Neoliberale: Vordenker eines neuen Liberalismus 3.2 Partner bei der Neugestaltung der Wirtschaftsordnung: Friedrich August von Hayek und Walter Eucken 3.3 Erst Freund, dann Feind: Die Sicht Wilhelm Röpkes und Alexander Rüstows auf Friedrich August von Hayek 3.4 Liberale Fundierung der Wirtschaftspolitik: Die Bedeutung Friedrich August von Hayeks für Alfred Müller-Armack und Ludwig Erhard 3.5 Fazit 4. Wirtschafts- und Rechtsdenken im Wandel: Friedrich August von Hayeks Ort in den Fachdebatten der 1960er-Jahre 4.1 Neoklassische Synthese und Keynesianismus: Paradigmenwechsel in der deutschen Nationalökonomie nach 1945 4.2 Allein von den Ordoliberalen bemerkt: Friedrich August von Hayeks Berufung an die Universität Freiburg 1962 4.3 Mikroökonomik versus Makroökonomik: Friedrich August von Hayek als Gegenspieler der Keynesianer 4.4 Abkehr vom souveränen Staat: Friedrich August von Hayek im Dialog mit Vertretern einer modernen Verfassungslehre 4.5 Fazit 5. Gegen die Neue Linke: Friedrich August von Hayek als Mitstreiter der Konservativen in den 1970er-Jahren 5.1 Von den Konservativen entdeckt: Friedrich August von Hayeks Genese zu einer Figur der Öffentlichkeit 5.2 Freiheit statt Sozialismus: Friedrich August von Hayek als Stichwortgeber der CDU/CSU-Bundestagswahlkämpfe 1976 bis 1980 5.3 Fazit 6. Die Wirtschaftsliberalen verschaffen sich Gehör: Die Bedeutung Friedrich August von Hayeks für FDP und Unternehmer in den 1980er-Jahren 6.1 Zweigeteilte FDP in den 1980er-Jahren: Zum Interesse der Wirtschaftsliberalen an Friedrich August von Hayek 6.2 Die Wirtschaft in der Krise: Kritiker und Sympathisanten Friedrich August von Hayeks in den 1980er-Jahren 6.3 Fazit 7. Zusammenfassung Abkürzungen Quellen und Literatur Dank Namensregister
Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen: www.buecher.de/agb
Impressum
www.buecher.de ist ein Internetauftritt der buecher.de internetstores GmbH
Geschäftsführung: Monica Sawhney | Roland Kölbl | Günter Hilger
Sitz der Gesellschaft: Batheyer Straße 115 - 117, 58099 Hagen
Postanschrift: Bürgermeister-Wegele-Str. 12, 86167 Augsburg
Amtsgericht Hagen HRB 13257
Steuernummer: 321/5800/1497
USt-IdNr: DE450055826