Sattes Sittengemälde, skurrile Charaktere, fantastisches Setting
Paris, am Vorabend der Revolution. Jean- Baptiste Baratte, Bauernsohn und frischgebackener Ingenieur, träumt von Straßen- und Brückenbau, da erhält er einen ungewöhnlichen Auftrag: Die Gebeine des alten Pariser Friedhofs Les Innocents sollen umgebettet werden - die Ausdünstungen vergiften die Stadt, der Wein in den Kellern wird zu Essig. Baratte ist klar: Das Ausgraben jahrhundertealter Gebeine, der Abriss und Wiederaufbau der Kirche, wo ein alter Organist den Mäusen Bach vorspielt, ist eine Mission. So beginnt ein Jahr, das die sozialen Unruhen vorausahnen lässt und sein Leben von Grund auf verändert.
Paris, am Vorabend der Revolution. Jean- Baptiste Baratte, Bauernsohn und frischgebackener Ingenieur, träumt von Straßen- und Brückenbau, da erhält er einen ungewöhnlichen Auftrag: Die Gebeine des alten Pariser Friedhofs Les Innocents sollen umgebettet werden - die Ausdünstungen vergiften die Stadt, der Wein in den Kellern wird zu Essig. Baratte ist klar: Das Ausgraben jahrhundertealter Gebeine, der Abriss und Wiederaufbau der Kirche, wo ein alter Organist den Mäusen Bach vorspielt, ist eine Mission. So beginnt ein Jahr, das die sozialen Unruhen vorausahnen lässt und sein Leben von Grund auf verändert.
"Miller, Spezialist für schlaue historische Romane, schreibt sinnlich präzise, lässt Bilder entstehen, die uns entführen in die Anfänge unserer modernen Zeit. (...) Und so wird aus einem Buch über einen dunklen Ort ein helles Wunder." Florian Gless, stern, 01.08.2013 "Ein ernsthaftes, atmosphärisch dicht aufgeladenes Epochenpanorama, in dem viele Grundfragen der menschlichen Existenz anklingen." Christoph Winder, Der Standard, 30.07.13 "Ein historischer Roman ganz ohne Kulissenschieberei - hochspannend, motivisch dicht, schnörkellos und elegant." Christian Möller, WDR5, 17.08.13 "Millers historischer Roman wirft einen kühlen Blick auf den Totentanz eines sterbenden Regimes und auf eine Gesellschaft, die längst in einem Zustand von falscher Friedhofsruhe die Zeichen der Zeit verpasst. "Der Friedhof der Unschuldigen" ist aber auch ein sattes Sittengemälde mit vielen skurrilen und schrägen Figuren, mit einer Liebesgeschichte, die nicht sein darf, und spannenden Ausblicken auf kommende Ereignisse, bei denen der Arzt Guillotine eine ganz spezielle Rolle übernehmen wird." Margarete von Schwarzkopf, NDR Bücherwelt, 10.09.13 "Andrew Millers historischer Roman hält einen Vergleich mit Patrick Süskind und Hilary Mantel aus". Martin Halter, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.07.13

