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Zwischen 1945 und 1949 erschienen im besetzten Deutschland unter prekären Produktionsbedingungen und strengen Kontrollmaßnahmen der Alliierten zahlreiche deutschsprachige Werke der Holocaust- und Lagerliteratur. Diese Werke nehmen eine besondere Stellung ein: Sie eröffnen und konstituieren das Diskursfeld in Deutschland und sind in vielfacher Hinsicht gattungsprägend. Trotzdem geriet die Mehrheit schnell in Vergessenheit. Das Buch lotet die Produktionsbedingungen sowie die Rezeption der Werke in zwei der Besatzungszonen aus und bietet eine erste quantitative Aufarbeitung ihrer…mehr

Produktbeschreibung
Zwischen 1945 und 1949 erschienen im besetzten Deutschland unter prekären Produktionsbedingungen und strengen Kontrollmaßnahmen der Alliierten zahlreiche deutschsprachige Werke der Holocaust- und Lagerliteratur. Diese Werke nehmen eine besondere Stellung ein: Sie eröffnen und konstituieren das Diskursfeld in Deutschland und sind in vielfacher Hinsicht gattungsprägend. Trotzdem geriet die Mehrheit schnell in Vergessenheit. Das Buch lotet die Produktionsbedingungen sowie die Rezeption der Werke in zwei der Besatzungszonen aus und bietet eine erste quantitative Aufarbeitung ihrer Produktionsgeschichte. Zugleich werden die Texte selbst analysiert, um das Spektrum peritextueller und narrativer Darstellungsmuster offenzulegen, auf das Rezipienten in ihren Buchkritiken reagierten.
Autorenporträt
Anika Binsch war von 2016 bis 2024 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Justus-Liebig-Universität Gießen tätig - dies an der dortigen Arbeitsstelle Holocaustliteratur bzw. an der mit ihr verbundenen Professur für Neuere deutsche Literatur mit dem Schwerpunkt Holocaust- und Lagerliteratur sowie ihre Didaktik. Seit Oktober 2024 ist sie Geschäftsführerin der Arbeitsstelle Holocaustliteratur.