Freunde und Verehrer des Dichters sagen, Max Gold habe die Bildlegende zur Kunstform erhoben. Ist das die reine Wahrheit oder nur holes Promotionsgeklingel? Anhand von Max Golds erstem Bilderbuch läßt sich diese Frage einigermaßen leicht beantworten. Man gebe dem Mann zumindest eine Chance!
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Also, der Mann hat den skurrilen Blick. Lars Weisbrod stellt das mal klar. Aber auch die in diesem Band abgebildeten Dinge sind ein wenig skurril, oder? Entscheidend aber ist für den Rezensenten doch, dass die natürlich allseits bekannte Kunst des Max Goldt hier noch einmal recht deutlich wird. Als Kunst der Abschweifung, als elegantester Nonsens. Sogar bei ganz und gar witzlosen Bildern gelingt ihm das, staunt Weisbrod. Dass es sich bei den versammelten Bildtexten um Bildlegenden handelt, wie gesagt wird, möchte er übrigens bezweifeln. Eher, so erklärt er, haben wir es bei dieser Titanic-Kolumnen-Auswahl mit einem Genre zu tun, das wir aus dem Internet kennen: Kurzprosa zu Abfotografiertem. Nur dass der Band eben viel goldtiger ist.
© Perlentaucher Medien GmbH
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