Ralf Simons vorliegende Studie erschließt das Werk Johann Gottfried Herders vom Thema des Gedächtnisses her. Unterhalb der Prozesse disziplinärer Formationen geht er in der Lektüre der Herderschen Texte der Fragestellung nach, wie eine Erkenntnis von Texten möglich sei, sofern diese als poetische, als individuelle und als sinnliche gedacht werden. Zur Diskussion stehen Herders Theoriemodelle der Hermeneutik, Ästhetik, Poetik und Gedächtnistheorie. Erst aus ihren Argumentationsbeständen lassen sich die Begriffe eines individuellen poetischen Textes, dann eines Verstehens von Individuellem und schließlich der 'paraphrasierenden Interpretation' gewinnen.
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