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Wir waren die Verlorenen, die Seligen, die Gnadenlosen. Die Liebe konnte ja nicht mehr gut schmecken, da steckte doch schon der Dreck von Generationen drin.
Sasha und Jannis sind jung und sie wissen nicht, was sie tun; heilig ist ihnen allein ihre Kunst. Ihr Mobiliar suchen sie danach aus, ob man sich an den Kanten anständig verletzen kann. Dann wird Lizzy geboren. Sashas Art zu lieben ist so hilflos wie gnadenlos. Sieben Jahre führt die Familie ein Leben wie ein Drahtseilakt, bis das Seil schließlich reißt. Sashas Kunst wird radikaler, die Künstlerin gefährlich. Sie weiß noch immer nicht,…mehr

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Produktbeschreibung
Wir waren die Verlorenen, die Seligen, die Gnadenlosen. Die Liebe konnte ja nicht mehr gut schmecken, da steckte doch schon der Dreck von Generationen drin.

Sasha und Jannis sind jung und sie wissen nicht, was sie tun; heilig ist ihnen allein ihre Kunst. Ihr Mobiliar suchen sie danach aus, ob man sich an den Kanten anständig verletzen kann. Dann wird Lizzy geboren. Sashas Art zu lieben ist so hilflos wie gnadenlos. Sieben Jahre führt die Familie ein Leben wie ein Drahtseilakt, bis das Seil schließlich reißt. Sashas Kunst wird radikaler, die Künstlerin gefährlich. Sie weiß noch immer nicht, was sie tut, aber das mit erschreckender Konsequenz. Wir erleben: wie eine Frau, die zu mögen uns sehr leicht fällt, zur Mörderin wird. Svealena Kutschkes neuer Roman ist schrecklich und komisch, cool und elegant, anrührend und grausam zugleich. Und dass dieser aufwühlende Höllenritt den Leser am Ende trotz allem seltsam versöhnt entlässt, ist ihre große Kunst.
Autorenporträt
Svealena Kutschke, geb. 1977 in Lübeck, studierte Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis in Hildesheim und lebt heute in Berlin. Sie las beim Berliner Open Mike und erhielt 2006/2007 das Werkstatt-Stipendium der Jürgen-Ponto-Stiftung, Preisträgerin beim open mike der Literaturwerkstatt Berlin 2008.
Rezensionen
"Svealena Kutschke eröffnet mit dem Roman Gefährliche Arten ein drastisch brutales Spiel. Dem Roman seien viele Käufer gewünscht, die in dieses Spiel à la Damien Hirst einsteigen." ZEIT, Catharina Koller "Faszinierend, grauenhaft, amüsant, brutal, intelligent. (...) Denn hier wird nicht das Böse in herkömmlicher Gestalt gezeichnet, nein, hier ist eine Person, die sich gleichermaßen traumwandlerisch und mit bewundernswert scharfer Intelligenz völlig unkontrolliert durch die Welt bewegt. (...) Wer die inflationäre Ironie von Rehgeweihen in Hipster-Bars über hat, wer Romane wie Was ich liebte von Siri Hustvedt mochte, wer Lust hat, knapp 200 Seiten atemlos in einem Zug zu lesen, (...) der sollte Gefährliche Arten unbedingt lesen." N-TV "Wow. Eine verstörend aufregende und gewaltige Geschichte" Radio Fritz