"Gegen Krieg" von Erasmus von Rotterdam ist ein bemerkenswertes Zeugnis humanistischer Friedensethik im Zeitalter der Renaissance. In seinem Werk untersucht Erasmus die Ursachen und Folgen bewaffneter Konflikte und entfaltet dabei ein eindringliches Plädoyer für Verständigung, Vernunft und Mitmenschlichkeit. Sein Stil ist von klarer Argumentation, Ironie und gelegentlicher Satire geprägt, wodurch das Buch auch als literarisches Kunstwerk gilt. Eingebettet in den Kontext der frühen Neuzeit, reflektiert Erasmus über die Verheerungen seiner Epoche, sieht aber im Glauben an Bildung und Dialog die Basis für eine friedfertige Ordnung. Der Autor, Desiderius Erasmus von Rotterdam, gehört zu den zentralen Figuren des europäischen Humanismus. Geprägt von seinen Studien und umfangreichen Reisen, entwickelte er eine tiefe Skepsis gegenüber Dogmatismus und Gewalt. Seine Erfahrungen mit geistigen und politischen Spannungen zwischen Kirche und Staaten prägten seinen leidenschaftlichen Ruf nach Gewaltlosigkeit. Erasmus' kontinentübergreifender Briefwechsel und seine Vertrautheit mit den gesellschaftlichen Diskursen seiner Zeit spiegeln sich deutlich in "Gegen Krieg" wider. Dieses Werk empfiehlt sich allen Lesern, die sich für den Ursprung pazifistischen Denkens und die Grundlagen europäischer Friedensvisionen interessieren. Der Text fordert auf, politische und gesellschaftliche Entwicklungen kritisch zu hinterfragen und mahnt durch seine moralische Klarheit wie literarische Kraft zur Verantwortung im Umgang mit Konflikten - Tugenden, die auch heute nichts an Aktualität verloren haben.
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