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Mit einer Einleitung von Heather ValenciaAbraham Sutzkever zählt zu den bedeutendsten Dichtern der jiddischen Literatur. Die Shoa, der er selbst nur knapp entkam, ist der zentrale Bezugspunkt seines Werkes, das zugleich große literarische Eigenständigkeit besitzt. Es wurde in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt, in Deutschland ist es bislang jedoch nahezu unbekannt. Dieses außergewöhnliche Buch führt in Leben und Werk Sutzkevers ein und stellt eine große Auswahl seiner Gedichte und Prosastücke in deutscher Übersetzung vor.

Produktbeschreibung
Mit einer Einleitung von Heather ValenciaAbraham Sutzkever zählt zu den bedeutendsten Dichtern der jiddischen Literatur. Die Shoa, der er selbst nur knapp entkam, ist der zentrale Bezugspunkt seines Werkes, das zugleich große literarische Eigenständigkeit besitzt. Es wurde in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt, in Deutschland ist es bislang jedoch nahezu unbekannt. Dieses außergewöhnliche Buch führt in Leben und Werk Sutzkevers ein und stellt eine große Auswahl seiner Gedichte und Prosastücke in deutscher Übersetzung vor.
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Autorenporträt
Abraham Sutzkever, 1913 geboren, war während des Zweiten Weltkriegs im Wilnaer Ghetto im Widerstand aktiv. Nach der Flucht aus dem Ghetto, kurz vor dessen Liquidierung, wurde er 1944 vom Jüdischen Antifaschistischen Komitee nach Moskau ausgeflogen. Er sagte 1946 als Zeuge bei den Nürnberger Prozessen aus und floh im Jahr darauf vor den stalinistischen Säuberungsprozessen nach Palästina, wo er die Literaturzeitschrift "Di goldene kejt" ("Die goldene Kette") herausgab. Heute lebt Abraham Sutzkever 95-jährig in Tel Aviv.
Rezensionen
Poesie aus der Hölle
"Das Buch präsentiert den "jiddischen Dante", der virtuos mit den verschiedensten Versformen, Reimen und Rhythmen spielt, umfassend: von der frühen Lyrik der dreissiger Jahre, die von den Kinderjahren in Sibirien geprägt ist, bis zu den späten, poetisch verdichteten Prosatexten." (WOZ - Die Wochenzeitung, 16.07.2009)

"Das Buch ist allen an der modernen jiddischen Kultur Interessierten unbedingt zu empfehlen." (Chalufim, 15.08.2009)

Zeuge des jüdischen Leidens, Hüter des jiddischen Wortes
"Sutzkever gilt als einer der wichtigsten Poeten jiddischer Zunge und als Bewahrer der im Holocaust fast ausgelöschten Sprache ... Schreiben ist für ihn vor allem Erinnerung an die Toten, denen der überlebende Dichter seine Stimme leihen muss."
(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.01.2010)