Angesichts der Klimakrise gewinnt die Kreislaufwirtschaft als Lösungsansatz zunehmend an Bedeutung. Während die Rechtswissenschaft bislang v.a. die direkte ordnungsrechtliche Regulierung als rechtliches Vehikel in den Blick genommen hat, blieb das Potenzial des Immaterialgüter- und Wettbewerbsrechts weitgehend unerschlossen. Die Arbeit offenbart nun den entscheidenden Einfluss, den beide Rechtsgebiete auf die Umsetzung kreislaufwirtschaftlicher Konzepte ausüben. Im Zentrum steht die Untersuchung vier zirkulärer Strategien: das standardisierte Produktdesign, die Reparatur und Instandhaltung von Waren, ihre Wiederveräußerung sowie die Rückgewinnung und Wiederverwertung von Materialien. Der Erkenntnisprozess ist dabei zweiteilig: Zunächst erfolgt eine detaillierte Analyse des aktuellen Immaterialgüter- und Wettbewerbsrechts auf nationaler und unionsrechtlicher Ebene, bevor die Arbeit anschließend Reformansätze entwickelt, wie Zirkularität stärker Eingang in beide Rechtsgebiete finden kann.
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