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Erscheint vorauss. 27. Mai 2026
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Was passiert, wenn hochqualifizierte Menschen zwischen geographisch und kulturell nahen Nachbarländern migrieren? Natascha Bregy beleuchtet systematisch die komplexen Erfahrungen deutscher und schweizerischer Migrant_innen und deckt dabei überraschende Hürden auf. So stoßen Deutsche auf Germanophobie und Identitätsdiskurse, während Schweizer_innen als privilegierte Migrant_innen gelten. Die Analyse zeigt, welch große Auswirkungen minimale kulturelle Unterschiede haben können, und erweitert unser Verständnis von »unproblematischer« EU-Migration - ein wichtiger Beitrag zur Migrationsdebatte, der…mehr

Produktbeschreibung
Was passiert, wenn hochqualifizierte Menschen zwischen geographisch und kulturell nahen Nachbarländern migrieren? Natascha Bregy beleuchtet systematisch die komplexen Erfahrungen deutscher und schweizerischer Migrant_innen und deckt dabei überraschende Hürden auf. So stoßen Deutsche auf Germanophobie und Identitätsdiskurse, während Schweizer_innen als privilegierte Migrant_innen gelten. Die Analyse zeigt, welch große Auswirkungen minimale kulturelle Unterschiede haben können, und erweitert unser Verständnis von »unproblematischer« EU-Migration - ein wichtiger Beitrag zur Migrationsdebatte, der deutlich macht, dass auch bei scheinbar simpler Migration komplexe Dynamiken von Zugehörigkeit, Integration und Identität entstehen.
Autorenporträt
Natascha Bregy ist Ethnologin und hat am Institut für Ethnologie der Universität Hamburg promoviert. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen hochqualifizierte Migration und europäische Migrationsdynamiken. Sie beschäftigt sich insbesondere mit den komplexen Identitäts- und Zugehörigkeitsprozessen von Migrant:innen in kulturell ähnlichen Kontexten.