Die Studie befasst sich theoretisch mit Gewalt in "Beziehungen" als einer der Ausdrucksformen geschlechtsspezifischer Gewalt und macht auf ein Problem von großer Tragweite und sozialer Bedeutung im Bereich der Menschenrechtsverletzungen aufmerksam. Der Begriff "Geschlecht" ermöglicht es, neben den Beziehungen zwischen den Geschlechtern auch Macht- und Hierarchieverhältnisse, die Bedeutung des Körpers und die Erwartungen in Bezug auf Sexualpraktiken zu berücksichtigen. Die Erfahrung und der Diskurs über Sexualität basieren auf Geschlechterverhältnissen und stehen gleichzeitig in einem ständigen Dialog mit diesen Verhältnissen, sei es, um sie aufrechtzuerhalten oder um sie zu verändern. Durch die Verbindung von Sexualität und Macht ist Gewalt in Beziehungen mit asymmetrischen Praktiken verbunden, die für Männer und Frauen sehr unterschiedliche Bedeutungen haben. In diesem Sinne kann die Universität, der Ort dieser Forschung, ebenso wie andere Kontexte, in denen Geschlechterverhältnisse konstruiert und rekonstruiert werden, die Entwicklung präventiver Maßnahmen fördern und die interne und externe Debatte zu diesem Thema quer durch alle Bereiche führen.
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