Kaum jemand glaubt, dass sich physische Gewalt aus der Welt schaffen lässt. Staat und Gesellschaft können Gewalt nur bändigen, wenn sie selbst Gewalt anwenden. Unter diesem Aspekt setzt sich Norbert Axel Richter mit Carl Schmitts und Jürgen Habermas' Theorien zum Verhältnis von politischem Handeln und politischer Ordnung auseinander und bringt sie in Beziehung zu Foucaults Analytik der Macht und Plessners politischer Anthropologie. Daraus entwickelt er ein Konzept des erfindungsreichen politischen Konflikthandelns, in dem er ein gewaltminderndes Potenzial sieht.
Kaum jemand glaubt, dass sich physische Gewalt aus der Welt schaffen lässt. Staat und Gesellschaft können Gewalt nur bändigen, wenn sie selbst Gewalt anwenden. Unter diesem Aspekt setzt sich Norbert Axel Richter mit Carl Schmitts und Jürgen Habermas' Theorien zum Verhältnis von politischem Handeln und politischer Ordnung auseinander und bringt sie in Beziehung zu Foucaults Analytik der Macht und Plessners politischer Anthropologie. Daraus entwickelt er ein Konzept des erfindungsreichen politischen Konflikthandelns, in dem er ein gewaltminderndes Potenzial sieht.Hinweis: Dieser Artikel kann nur an eine deutsche Lieferadresse ausgeliefert werden.
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Autorenporträt
Norbert Axel Richter ist Philosoph und promovierte an der Universität Potsdam.
Inhaltsangabe
Vorwort 1. Antagonismus und Ordnungsstiftung: Carl Schmitt 1.1 Zugangsweise 1.2 Freund und Feind 1.3 Der Krieg 1.4 Entscheidung und Ordnungsstiftung 1.5 Spiel und Tragik 1.6 Politische Anthropologie 2. Kommunikatives Handeln und demokratischer Rechtsstaat: Jürgen Habermas 2.1 Theorie des kommunikativen Handelns 2.1.1 Rationalität 2.1.2 Handlung und Handlungskoordinierung 2.1.3 Handlungsrationalität und Verständigung 2.1.4 Der Konsens als Ziel der Verständigung 2.1.5 Typologie sprachlich vermittelter Interaktionen 2.1.6 Rationalisierung und Reproduktion der Lebenswelt 2.2 Recht und Gesellschaft 2.2.1 Voraussetzungen und Methoden 2.2.2 Recht und Moral 2.2.3 Funktionen des Rechtsmediums 2.2.4 Das Prozeßmodell der politischen Willensbildung 2.2.5 Verfahrensdemokratie und Zivilgesellschaft 2.2.6 Schlußfolgerungen 2.3 Ausblick auf eine politische Artikulationstheorie 3. Analytik von Machtbeziehungen: Michel Foucault 3.1 Politische Theorie unter dem Aspekt des Ordnungsproblems 3.2 Historische Methode und politische Kritik 3.3 Schwierigkeiten mit dem Machtbegriff 3.4 Das Kriegsmodell des Politischen 3.5 Machtanalytik und Spielbegriff im Spätwerk 3.6 Anschlußmöglichkeiten 4. Philosophische Anthropologie des Politischen: Helmuth Plessner 4.1 Die Unbestimmtheit des Menschen 4.2 Philosophische Anthropologie als phänomenologische Biologie: Die Stufen des Organischen und der Mensch 4.3 Paradoxalität als Denkform 4.4 Die anthropologischen Grundgesetze 4.5 Die ontologische Zweideutigkeit der Seele in den Grenzen der Gemeinschaft 4.6 Die Unergründlichkeit des Menschen in Macht und menschliche Natur 4.7 Der Mensch als Macht 4.8 Der Spielbegriff und seine Bedeutung in Plessners politischer Anthropologie 4.8.1 Ein Definitionsversuch 4.8.2 Die Spieldimension der menschlichen Existenz: Huizinga und Plessner 4.8.3 Spiel und Diplomatie in den Grenzen der Gemeinschaft 4.9 Plessner und Schmitt 4.10 Der Mensch im Spiel und der Mensch als Schauspieler in Plessners Schriften nach 1933 4.11 Spiel und Wettkampf: Caillois, Plessner, Huizinga und einige systematische Aspekte 5. Artikulation und politisches Handeln 5.1 Die artikulatorische Konstitution empirischer Subjekte 5.2 Dialektik der Artikulation 5.3 Artikulation und Ironizität im Handeln 5.4 Inventives strategisches Handeln 5.5 Spiel und Differenz 5.6 Grenzen politischer Ordnung und Grenzen der politischen Rechtsphilosophie 5.7 Politische Handlungstheorie als Kunstlehre: Situationsanalytik und Strategik 5.8 Agonales Handeln in Freund-Feind-Konstellationen: Beispiele 5.9 Schluß Literatur Siglen
Vorwort 1. Antagonismus und Ordnungsstiftung: Carl Schmitt 1.1 Zugangsweise 1.2 Freund und Feind 1.3 Der Krieg 1.4 Entscheidung und Ordnungsstiftung 1.5 Spiel und Tragik 1.6 Politische Anthropologie 2. Kommunikatives Handeln und demokratischer Rechtsstaat: Jürgen Habermas 2.1 Theorie des kommunikativen Handelns 2.1.1 Rationalität 2.1.2 Handlung und Handlungskoordinierung 2.1.3 Handlungsrationalität und Verständigung 2.1.4 Der Konsens als Ziel der Verständigung 2.1.5 Typologie sprachlich vermittelter Interaktionen 2.1.6 Rationalisierung und Reproduktion der Lebenswelt 2.2 Recht und Gesellschaft 2.2.1 Voraussetzungen und Methoden 2.2.2 Recht und Moral 2.2.3 Funktionen des Rechtsmediums 2.2.4 Das Prozeßmodell der politischen Willensbildung 2.2.5 Verfahrensdemokratie und Zivilgesellschaft 2.2.6 Schlußfolgerungen 2.3 Ausblick auf eine politische Artikulationstheorie 3. Analytik von Machtbeziehungen: Michel Foucault 3.1 Politische Theorie unter dem Aspekt des Ordnungsproblems 3.2 Historische Methode und politische Kritik 3.3 Schwierigkeiten mit dem Machtbegriff 3.4 Das Kriegsmodell des Politischen 3.5 Machtanalytik und Spielbegriff im Spätwerk 3.6 Anschlußmöglichkeiten 4. Philosophische Anthropologie des Politischen: Helmuth Plessner 4.1 Die Unbestimmtheit des Menschen 4.2 Philosophische Anthropologie als phänomenologische Biologie: Die Stufen des Organischen und der Mensch 4.3 Paradoxalität als Denkform 4.4 Die anthropologischen Grundgesetze 4.5 Die ontologische Zweideutigkeit der Seele in den Grenzen der Gemeinschaft 4.6 Die Unergründlichkeit des Menschen in Macht und menschliche Natur 4.7 Der Mensch als Macht 4.8 Der Spielbegriff und seine Bedeutung in Plessners politischer Anthropologie 4.8.1 Ein Definitionsversuch 4.8.2 Die Spieldimension der menschlichen Existenz: Huizinga und Plessner 4.8.3 Spiel und Diplomatie in den Grenzen der Gemeinschaft 4.9 Plessner und Schmitt 4.10 Der Mensch im Spiel und der Mensch als Schauspieler in Plessners Schriften nach 1933 4.11 Spiel und Wettkampf: Caillois, Plessner, Huizinga und einige systematische Aspekte 5. Artikulation und politisches Handeln 5.1 Die artikulatorische Konstitution empirischer Subjekte 5.2 Dialektik der Artikulation 5.3 Artikulation und Ironizität im Handeln 5.4 Inventives strategisches Handeln 5.5 Spiel und Differenz 5.6 Grenzen politischer Ordnung und Grenzen der politischen Rechtsphilosophie 5.7 Politische Handlungstheorie als Kunstlehre: Situationsanalytik und Strategik 5.8 Agonales Handeln in Freund-Feind-Konstellationen: Beispiele 5.9 Schluß Literatur Siglen
Rezensionen
Philosophisches Jahrbuch: "Das Buch ist nicht nur in der Sache anregend und überzeugend, sondern (...) auch noch ein intellektuelles Vergnügen."
"Das Buch ist nicht nur in der Sache anregend und überzeugend, sondern (...) auch noch ein intellektuelles Vergnügen." (Philosophisches Jahrbuch)
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