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Von der Vergewaltigung Lucretias bis hin zu den emanzipierten Frauen Roms wie der sexsüchtigen Messalina, die als Kaiserin und Prostituierte ein Doppelleben führte, begegnet uns so manches Curiosum im Alten Rom: Unter anderem eine keusche Marcia, die sich von ihrem tugendprotzenden Ehemann Cato als Leihgabe weiterreichen lässt, während ein als Frauenheld verrufener Cäsar für die bedingungslose Treue zu seiner Jugendliebe Kopf und Kragen riskiert. Eine Livia, die First Lady des großen Moralreformers Augustus, in der Rolle einer Zuhälterin. Für die perversen Spiele ihres Gatten vermittelt sie…mehr

Produktbeschreibung
Von der Vergewaltigung Lucretias bis hin zu den emanzipierten Frauen Roms wie der sexsüchtigen Messalina, die als Kaiserin und Prostituierte ein Doppelleben führte, begegnet uns so manches Curiosum im Alten Rom: Unter anderem eine keusche Marcia, die sich von ihrem tugendprotzenden Ehemann Cato als Leihgabe weiterreichen lässt, während ein als Frauenheld verrufener Cäsar für die bedingungslose Treue zu seiner Jugendliebe Kopf und Kragen riskiert. Eine Livia, die First Lady des großen Moralreformers Augustus, in der Rolle einer Zuhälterin. Für die perversen Spiele ihres Gatten vermittelt sie ihm junge Mädchen. Und ausgerechnet ein treu monogamer Ehemann ist es, der die langweilige Matronenwelt mit Erotik aufpeppt: Ovids laszive Kurtisanen sind Fiktion und Realität zugleich.»Varium et mutabile semper femina« (Vergil): Bunt und wechselhaft ist das Wesen der römischen Frau ... und unergründlich ihre Faszination - denn vor jeder starken Frau steht ein schwachgewordener Mann.
Autorenporträt
Hans-Joachim Reischmann ist in der Bodensee-Region beheimatet. Geboren 1949 in Wangen/Allgäu, absolvierte er das Abitur in Lindau, schloss das Lehramtsstudium an der PH Weingarten ab und studierte klassische Philologie und Geschichte an der Universität Konstanz. 1984 folgte die Promotion. Nach Beendigung des gymnasialen Schuldienstes verbringt er seinen kreativen Ruhestand in Beilstein bei Heilbronn. Publiziert wurden Studien über Ciceros »Rhetorische Techniken der Diffamierungskunst« sowie - unter dem prägenden Einfluss der Konstanzer Fuhrmannschule, welche der lateinischen Rezeptionsgeschichte besondere Bedeutung beimisst - »Die Trivialisierung des Karlsbildes« und die Biografie »Willibrord - Apostel der Friesen«.