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»Kleine Heidestadt« und »Boomtown«, Traditionsinsel und Experimentierfeld - all das ist Gütersloh. Bevölkerungswachstum, Zuwanderung, Abrisswellen, Bauprojekte, kulturelle Aufbrüche, Bürgerinitiativen und vieles mehr haben das Gesicht der Stadt in Ostwestfalen verändert. Die Geschichte der Stadt Gütersloh steht damit in vielerlei Hinsicht für die zahlreicher bundesdeutscher Städte. Und doch scheint diese Geschichte hier einen anderen Verlauf genommen zu haben: Prägten andernorts Krise und Strukturwandel das Bild und die Erinnerung, erlebte Gütersloh eine ungewöhnliche Entwicklung. Wie ist…mehr

Produktbeschreibung
»Kleine Heidestadt« und »Boomtown«, Traditionsinsel und Experimentierfeld - all das ist Gütersloh. Bevölkerungswachstum, Zuwanderung, Abrisswellen, Bauprojekte, kulturelle Aufbrüche, Bürgerinitiativen und vieles mehr haben das Gesicht der Stadt in Ostwestfalen verändert. Die Geschichte der Stadt Gütersloh steht damit in vielerlei Hinsicht für die zahlreicher bundesdeutscher Städte. Und doch scheint diese Geschichte hier einen anderen Verlauf genommen zu haben: Prägten andernorts Krise und Strukturwandel das Bild und die Erinnerung, erlebte Gütersloh eine ungewöhnliche Entwicklung. Wie ist diese zu erklären? Was waren die Hintergründe und was sind die Folgen? Die Beiträge des Bandes zeichnen ein facetten- und spannungsreiches Panorama Gütersloher Stadtgeschichte(n) zwischen Vergangenheit und unmittelbarer Gegenwart.https://www.regionalgeschichte.de/detailview?no=1527https://d-nb.info/1361594594
Autorenporträt
statt Autorinnen und Herausgeber steht hier das leicht gekürzte Inhaltsverzeichnis: Wissenschaftlicher MitarbeiterMatthias Trepper / Andreas Kimpel: Vorwort ¿ IX Joana Gelhart / Christoph Lorke / Tim Zumloh: Einführung ¿ 1 Christoph Lorke: Gesellschaft, Politik und Wirtschaft seit 1945 ¿ 5 SELBSTVERSTÄNDNISSE Joana Gelhart: Kultur(-politik) ¿ 73 Marvin Becker: Schrumpfende Großkirchen und religiöse Pluralisierung ¿ 111 Jan Matthias Hoffrogge: Eine Stadt und ihre Schulen ¿ 133 Philipp Erdmann: Die 'zweite Geschichte' des Nationalsozialismus ¿ 155 Markus Grafenschäfer: Erinnerungskulturelle Straßennamen ¿ 177 BEZIEHUNGEN Bettina Blum: Britische Besatzung und Truppenstationierung ¿ 183 Nina Szidat-Heth: Städtepartnerschaften ¿ 221 Claudia Kemper: Geflüchtete und Vertriebene ¿ 249 Matthias Frese: Freizeitkulturen ¿ 273 Mareen Heying: Kneipen und Gaststätteng ¿ 303 BEWEGUNGEN Christoph Lorke: Migration und Migrierende ¿ 313 Sandra Holtrup: Feministische Aufbrüche ¿ 347 Christian Möller: Bürgerinitiativen und Umweltschutz ¿ 369 Florian Wittmann: Spitzensport - Breitensport - Stadtteilsport ¿ 393 STRUKTUREN Tim Zumloh: Umkämpfter Stadtbau ¿ 415 Marcus Böick / Christopher Kirchberg: Feuerwehr und Polizei ¿ 453 Julia Paulus: Gleichstellungspolitik ¿ 477 Julia Reus: Städtische Gesundheitspolitik ¿ 499 Malte Thießen: Digitale Transformationen ¿ 523 ANHÄNGE Zeittafel ¿ 551 Abkürzungsverzeichnis ¿ 557 Abbildungsverzeichnis ¿ 565 Literatur und Quellen ¿ 571 Autor:innen ¿ 587 Institutionenregister ¿ 591 Personenregister ¿ 599
Rezensionen
Der jüngste Band zur Gütersloher Stadtgeschichte nach 1945 findet nicht nur an der Dalke Anklang. Er wird auch anderswo gelesen, etwa am Hygiene-Institut des Ruhrgebiets in Gelsenkirchen. Der Historiker Fabian Köster hat für H-Soz-Kult eine Rezension geschrieben. Das ist ein Online-Fachinformationsforum und eine Kommunikationsplattform für Historiker. Aus dieser Perspektive liest Köster das Buch. Der hohe Anspruch, Gegenwart mit verschiedenen Zeitschichten zu verknüpfen, werde nicht immer voll ausgeschöpft. "Dennoch eröffnet diese moderne Stadtgeschichte Güterslohs im Ganzen einen mutigen und neuen Zugang zur Zeitgeschichte, bettet diese typische und zugleich besondere Stadt in bundesrepublikanische Kontexte ein und befördert letztlich die gesellschaftliche Anschlussfähigkeit von Geschichtswissenschaft." Hervorgehoben wird auch, dass es sich zwar um eine Auftragsarbeit der Stadt handelt, die Forschenden - 4das sind Christoph Lorke, Joana Gelhart und Tim Zumloh - aber einen erfrischenden Ansatz wählen und "durchweg die notwendige wissenschaftlichkritische Distanz wahren". Fazit: Unbedingt lesenswert. Gerrit Dinkels, in: Die Glocke & Westfalen-Blatt, 18.11.2025, Gütersloh