Das interdisziplinäre Handbuch widmet sich den Kulturen des Übersetzens in der Frühen Neuzeit, mit Perspektiven aus Germanistik, Geschichte, Islamwissenschaft, Judaistik, Keltologie, Latinistik, Romanistik, Theologie, Translationswissenschaft, Kunst-, Philosophie- und Wissenschaftsgeschichte. Beiträge zu analytischen Zugängen bieten einen Überblick über moderne Methoden der Übersetzungsforschung, die durch historische Konzepte und Reflexionen des Übersetzens aus der Zeit von 1450 bis 1800 ergänzt werden. Relevante Institutionen des Übersetzens werden ebenso beleuchtet wie unterschiedliche Translationsräume, sei es in globaler oder in regionaler Hinsicht. Abgerundet wird der Band durch Überblicksdarstellungen zu den vielfältigen Formen und Praktiken des Übersetzens in der Frühen Neuzeit. Mit über 70 Artikeln bietet das Handbuch eine Summe aktueller translationshistorischer Forschung und erschließt mit seinem praxeologischen Ansatz die sprachlichen, medialen, anthropologischen und kulturellen Dynamiken des Übersetzens grundlegend.
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