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Ein humorvoller Blick auf das bürgerliche Leben des 19. Jahrhunderts erwartet den Leser in Julius Stettenheims 'Heitere Erinnerungen'. Die Erzählungen entfalten sich in einer Zeit des Wandels, in der die Industrialisierung und der gesellschaftliche Fortschritt das tägliche Leben prägen. Stettenheim, ein Meister der Satire, nimmt die Eigenheiten und Absurditäten des bürgerlichen Alltags ins Visier und entlarvt mit feiner Ironie die Schwächen und Eitelkeiten seiner Zeitgenossen. Die Geschichten sind in einer lebendigen und detailreichen Sprache verfasst, die den Leser in die Atmosphäre der…mehr

Produktbeschreibung
Ein humorvoller Blick auf das bürgerliche Leben des 19. Jahrhunderts erwartet den Leser in Julius Stettenheims 'Heitere Erinnerungen'. Die Erzählungen entfalten sich in einer Zeit des Wandels, in der die Industrialisierung und der gesellschaftliche Fortschritt das tägliche Leben prägen. Stettenheim, ein Meister der Satire, nimmt die Eigenheiten und Absurditäten des bürgerlichen Alltags ins Visier und entlarvt mit feiner Ironie die Schwächen und Eitelkeiten seiner Zeitgenossen. Die Geschichten sind in einer lebendigen und detailreichen Sprache verfasst, die den Leser in die Atmosphäre der damaligen Epoche eintauchen lässt. Die Themen, die Stettenheim behandelt, reichen von den kleinen Missgeschicken des Alltags bis hin zu den großen Fragen der menschlichen Existenz. Dabei gelingt es ihm, die Balance zwischen Humor und Nachdenklichkeit zu wahren, sodass der Leser sowohl unterhalten wird als auch zum Nachdenken angeregt wird. Die Charaktere, die er erschafft, sind lebendig und vielschichtig, und ihre Erlebnisse spiegeln die gesellschaftlichen und kulturellen Herausforderungen ihrer Zeit wider. Durch die humorvolle Darstellung der menschlichen Schwächen und die scharfsinnige Beobachtungsgabe des Autors bietet 'Heitere Erinnerungen' nicht nur eine unterhaltsame Lektüre, sondern auch einen wertvollen Einblick in die gesellschaftlichen Strukturen des 19. Jahrhunderts. Der Leser wird eingeladen, die Welt mit den Augen eines scharfsinnigen Beobachters zu sehen und die zeitlosen Themen der menschlichen Natur zu erkunden.
Autorenporträt
Sein Vater war Kunsthändler. Stettenheim machte eine kaufmännische Lehre und studierte nach dem Tod des Vaters 1857-60 an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin Literatur, Philosophie und Geschichte. Schon als Student schrieb er Humoresken, Possen und Singspiele. Er kehrte 1860 nach Hamburg zurück und gründete 1862 das humoristisch-satirische Blatt Hamburger Wespen. Es hieß ab 1868 Berliner Wespen und ab 1891 Deutsche Wespen. 1867 zog er nach Berlin. Er war Mitarbeiter beim Kladderadatsch und bei anderen Zeitungen und Zeitschriften, seit 1893 Redakteur des "Wippchen", einer Beilage zum "Kleinen Journal". Er war Mitbegründer der Freien Bühne, was ihn nicht hinderte, den Naturalismus in Satiren und Parodien (Fuhrmann Henschel) zu verspotten. Mit seinem Wortwitz verfasste er auch Aphorismen (Nase- und andere Weisheiten, 1904). Berühmt ist sein Redakteur Wippchen, der aus dem idyllischen Bernau bei Berlin fiktive Kriegsberichte von den realen Kriegsereignissen der Zeit liefert - daher rührt die noch heute gängige Berliner Redensart Mach keine Wippchen!, wenn jemand gar zu offensichtlich aufschneidet. Stettenheim entdeckte die dichterischen Qualitäten des Zollbeamten Karl Anton Theodor Rethwisch. Er veröffentlichte dessen "deutsch-dänische" Gedichte in den Hamburger Wespen. Seine 1865 zusammengestellte Sammelausgabe erschien 1914 als Neudruck.[1] Ein Enkel Stettenheims war Curt Valentin, der ab 1937 in New York eine Kunstgalerie führte.[2]