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Mit Romanen wie »Unterm Rad«, »Demian« und »Der Steppenwolf« hat Hermann Hesse Generationen von Lesern in seinen Bann gezogen. Weltweit wird heute kein deutscher Autor des 20. Jahrhunderts mehr gelesen als er. Dabei verlief das Leben des »Glasperlenspielers« bei weitem nicht so beschaulich, wie es im Rückblick scheint. Schon als junger Mann empfand er es als Befreiung, der Enge seines pietistischen Elternhauses zu entfliehen und seiner Berufung zum Dichter zu folgen. Und ob Pazifist, Buddhist oder ruheloser Nomade - Hesse hat sich immer wieder neu erfunden. Am Ende blieb er doch nur einem…mehr
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Mit Romanen wie »Unterm Rad«, »Demian« und »Der Steppenwolf« hat Hermann Hesse Generationen von Lesern in seinen Bann gezogen. Weltweit wird heute kein deutscher Autor des 20. Jahrhunderts mehr gelesen als er. Dabei verlief das Leben des »Glasperlenspielers« bei weitem nicht so beschaulich, wie es im Rückblick scheint. Schon als junger Mann empfand er es als Befreiung, der Enge seines pietistischen Elternhauses zu entfliehen und seiner Berufung zum Dichter zu folgen. Und ob Pazifist, Buddhist oder ruheloser Nomade - Hesse hat sich immer wieder neu erfunden. Am Ende blieb er doch nur einem treu: sich selbst. Anlässlich des 50. Todestages schreibt Heimo Schwilk, renommierter Journalist und wie Hesse Schüler des Seminars Maulbronn, die Biografie des rebellischen Dichters, Nobelpreisträgers und Malers Hermann Hesse.
Produktdetails
- Produktdetails
- Verlag: Piper
- Seitenzahl: 431
- Erscheinungstermin: 13. März 2012
- Deutsch
- Abmessung: 41mm x 142mm x 218mm
- Gewicht: 700g
- ISBN-13: 9783492053020
- ISBN-10: 3492053025
- Artikelnr.: 34511075
- Herstellerkennzeichnung Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
- Verlag: Piper
- Seitenzahl: 431
- Erscheinungstermin: 13. März 2012
- Deutsch
- Abmessung: 41mm x 142mm x 218mm
- Gewicht: 700g
- ISBN-13: 9783492053020
- ISBN-10: 3492053025
- Artikelnr.: 34511075
- Herstellerkennzeichnung Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
Heimo Schwilk, geboren 1952, Dr. phil., ist Autor zahlreicher Bücher über Politik und Literatur. Er beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Leben und Werk Ernst Jüngers, u.a. veröffentlichte er 1988 eine Bildbiografie über den Autor. 1991 wurde er mit dem renommierten Theodor-Wolff- Preis für herausragenden Journalismus ausgezeichnet. Heimo Schwilk ist leitender Redakteur der »Welt am Sonntag« und lebt in Berlin.
VORWORT
ERSTES KAPITEL
Die Flucht: Von Maulbronn über Sternenfels nach Kürnbach. Der Club der
toten Dichter. »Die Odyssee ist kein Kochbuch.« Die Nacht im Strohhaufen.
Der verborgene Gott. Licht auf der Dornenkrone. Mit dem Landjäger zurück
ins Kloster. »Kennst Du das Land, wo keine Blumen blühen.« Karzerstrafe.
»Bitte liebt mich noch wie vorher.« Morddrohung. Hermann muss das Seminar
verlassen. Absturz in den Wahnsinn? Zum Teufelsaustreiber nach Bad Boll
ZWEITES KAPITEL
In der Privatheilanstalt von Pfarrer Blumhardt. Großvater Gundert.
Verschmähte Liebe. Hermann kauft sich einen Revolver. »In das Gefängnis
wollt Ihr mich sperren?« Verlegung in das Irrenhaus von Stetten. Briefe an
den Vater: »Ich gehorche nicht und werde nicht gehorchen.« Nach Basel zu
Pfarrer Pfisterer. »Gänzlich verkommen an Leib und Seele«: Im Cannstatter
Gymnasium. Buchhandelslehrling in Eßlingen. Erneute Flucht
DRITTES KAPITEL
In der Bibliothek des Großvaters. Briefwechsel mit Maulbronner
Schulkameraden. Das Vater-Drama Lebensfahrt. Mechanikerlehre in der Calwer
Turmuhrfabrik von Heinrich Perrot. Der Schatten des Vaters als Verfolger.
»Mein Motto ist Kampf und Sieg, nimmer Traum und Liebesrausch«. Noch einmal
Cannstatt: Korrespondenz mit Ernst Kapff, Lehrer am Cannstatter Gymnasium.
Buchhandelslehrling bei Heckenhauer in Tübingen
VIERTES KAPITEL
Tübingen: »Die Stadt gefällt mir wohl.« Zur Miete bei der Dekanswitwe
Leopold. Hermann liest Goethe. Erste Gedichte erscheinen in Wien. Streit
mit der Mutter: »Die Kunst als Mittel ist höchstens halbe Kunst.«
Versöhnung mit den Eltern. Endlich das erste Buch: Romantische Lieder.
Brieffreundin, Autorin und Förderin: Helene Voigt-Diederichs. Der »Petit
Cénacle«. »Eine Stunde hinter Mitternacht«. Kündigung bei Heckenhauer. Das
Lulumädele. Wieder in Basel: Reichsche Buchhandlung
FÜNFTES KAPITEL
Böcklin, Burckhardt und Nietzsche. Arbeit in der Buchhandlung. Bei den
Wackernagels. Wohngemeinschaft mit dem Architekten Heinrich Jennen.
Elisabeth La Roche. Musterung. Mit dem Boot auf dem Vierwaldstätter See.
Hermann Lauscher. Erste Italienreise. Wechsel ins Antiquariat Wattenwyl.
Gedichte. Tod der Mutter. Freundschaft mit Stefan Zweig. Zweite
Italienreise
SECHSTES KAPITEL
Autorenvertrag mit dem S. Fischer Verlag. Verlobung mit Maria Bernoulli.
Der Roman Peter Camenzind wird zum Bestseller. Noch einmal Maulbronn:
Unterm Rad. Gerbersauer Erzählungen. Nach Gaienhofen am Bodensee. Der erste
Literaturpreis. Ludwig Finckh kommt an den Bodensee. Geburt des Sohnes
Bruno. Hausbau. Mit den »Sonnenbrüdern« auf den Monte Verità nach Ascona
SIEBTES KAPITEL
Im neuen Haus. Mia erleidet eine Fehlgeburt. Helena Blavatsky und Arthur
Schopenhauer. Erzählungen. Der Künstlerroman Gertrud. Geburt des Sohnes
Heiner. Nervenkur in Badenweiler. Reisen. Begegnung mit Wilhelm Raabe.
Streit mit Samuel Fischer. Korrespondenz mit Ninon Ausländer. Italienreise.
Geburt des Sohnes Martin. Ostindienreise mit Hans Sturzenegger
ACHTES KAPITEL
Umzug nach Bern ins Welti-Haus. Der Eheroman Roßhalde. Martin erkrankt
lebensgefährlich. Wiedersehen mit Maulbronn. »Wir alle sind natürlich ganz
deutsch gesinnt«: Kriegsausbruch August 1914. Meldung als Freiwilliger. Die
»Ideen von 1914«. Kriegsgedichte. »O Freunde, nicht diese Töne«.
Pressekampagne gegen den »Vaterlandsverräter«. Arbeit für die
Kriegsgefangenenfürsorge. Knulp. Der Vater stirbt. Aufnahme ins »Kurhaus
Sonnmatt« in Luzern
NEUNTES KAPITEL
Therapie bei dem Jung-Schüler Josef Bernhard Lang. »Flötentraum«. C. G.
Jungs Lehre vom kollektiven Unbewussten. Märchen. »Die dunkle und wilde
Seite der Seele«: Hesses Traumtagebuch. Eine Erzählung im Geist von C. G.
Jung: Demian. Kampf gegen den Militarismus. Therapie in Ascona. Mia wird in
die Heilanstalt in Küsnacht eingeliefert. Zarathustras Wiederkehr oder der
Krieg als Chance. Flucht aus der Ehe und Rückzug ins Tessin
ZEHNTES KAPITEL
Umzug in die »Casa Camuzzi« in Montagnola. Wer schrieb den Demian? Ein
Psychodrama: Klein und Wagner. Selbstporträt als Maler: Klingsors letzter
Sommer. Mia erneut in der Heilanstalt, Hesse schluckt Opium. »Punkt für
Punkt wie ein Steckbrief«: das Horoskop. Ruth, die Königin des Gebirges.
Kampf um die Kinder. Suizidgedanken. Siddhartha, erster Teil
ELFTES KAPITEL
Ein Pseudonym wird gelüftet. Hesse gründet die Zeitschrift Vivos voco.
Politische Angriffe aus Deutschland. Auseinandersetzung mit Theo Wenger.
Hesse vollendet den Siddhartha. Das Liebesmärchen Piktors Verwandlungen
als Geschenk für Ruth. Die Mäzene. Freundschaft mit Hugo Ball und Emmy
Ball-Hennings. Scheidung von Mia Bernoulli. Kuraufenthalte in Baden.
Konfession eines Neurotikers: Psychologia Balnearia. Hochzeit mit Ruth
Wenger in Basel. Selbstmordversuch. Zurück nach Montagnola
ZWÖLFTES KAPITEL
»Ich möchte Dir auch sagen, daß ich Dich lieb habe«: Brief an den Sohn
Heiner. Klabund, Samuel Fischer und Martin Buber zu Besuch in der »Casa
Camuzzi«. Zum Überwintern nach Basel. Familientreffen in Ludwigsburg. Ruth
erkrankt an Tuberkulose, Hesse fährt zur Kur nach Baden. Die Nürnberger
Reise. Winterquartier in Zürich. Als »Foxtrottel« auf dem Maskenball.
Steppenwolf-Gedichte. Besuch von Ninon Dolbin. »Nur für Verrückte«: Der
Steppenwolf. Scheidung von Ruth. Ninon Dolbin kommt nach Montagnola
DREIZEHNTES KAPITEL
Der Steppenwolf und Hugo Balls Hesse-Biografie erscheinen. Der fünfzigste
Geburtstag. Ball stirbt an Krebsleiden. Krisis. »Du bist so groß und ich
bin klein«: Ninon als Sekretärin, Pflegerin, Reisebegleiterin. Geschichte
einer Freundschaft: Narziß und Goldmund. Hans C. Bodmer will Hesse ein Haus
schenken. Die Morgenlandfahrer. Mit Thomas und Katia Mann in St.¿Moritz.
Einzug in die »Casa Rossa«. Trauung in Montagnola. Das Märchen Vogel.
Absage an die Gewalt. »Brief an einen Kommunisten«. Vorarbeiten zum
Glasperlenspiel
VIERZEHNTES KAPITEL
Die Emigranten kommen: Thomas Mann und Bert Brecht in Montagnola. Zwischen
allen Stühlen. Arbeit am Glasperlenspiel. Tod des Verlegers Samuel Fischer.
Hesse schreibt für die schwedische Zeitschrift Bonniers Litterära Magasin.
Angriffe aus Deutschland. Selbstmord von Bruder Hans. Kritik aus dem Lager
der Emigranten. Peter Suhrkamp übernimmt den S. Fischer Verlag. Jäten und
Dichten: Stunden im Garten. In Deutschland verschwiegen, in der Schweiz
gefeiert: der 60. Geburtstag. Spannungen mit Ninon. Flüchtlingswelle.
Lebensbeschreibung des Magister Ludi Knecht: Abschluss des
Glasperlenspiels
FÜNFZEHNTES KAPITEL
Peter Suhrkamp kämpft um seinen Verlag. Das Glasperlenspiel erscheint in
der Schweiz. Suhrkamp wird verhaftet. Tod von Josef Bernhard Lang. Neue
Angriffe: Die Affäre Hans Habe. Hesse wird mit dem Goethe- und dem
Nobelpreis geehrt. Suhrkamp bringt Das Glasperlenspiel in Deutschland
heraus. Ehrendoktor und Ehrenbürger. »Weggenossen und Brüder«: Thomas
Manns Hommage zum 70. Geburtstag. Beichtvater, Prediger, Erzieher. Tod der
Schwester Adele. Depressionen. Entscheidung für Peter Suhrkamp
SECHZEHNTES KAPITEL
»Bitte keine Besuche«: Invasion der Hesse-Touristen. Musikabende. Reisen
nach Sils Maria. Ninon kauft ein Auto. Als Archäologin in Griechenland.
Späte Prosa. Hesse erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. In
Äquidistanz zu den beiden deutschen Staaten. Die Reihen der Freunde
lichten sich: Tod von Thomas Mann. Der achtzigste Geburtstag. Gesammelte
Schriften. Kleingärtner und Epigone: Hesse im Kreuzfeuer der Kritik. Peter
Suhrkamp stirbt. Hesse rezensiert Ernst Jünger. Ehrenbürger von Montagnola.
Knarren eines geknickten Astes. Tod durch Gehirnblutung. Beerdigung auf
dem Friedhof von Sant' Abbondio
Anmerkungen
Quellen- und Literaturverzeichnis
Namenregister
ERSTES KAPITEL
Die Flucht: Von Maulbronn über Sternenfels nach Kürnbach. Der Club der
toten Dichter. »Die Odyssee ist kein Kochbuch.« Die Nacht im Strohhaufen.
Der verborgene Gott. Licht auf der Dornenkrone. Mit dem Landjäger zurück
ins Kloster. »Kennst Du das Land, wo keine Blumen blühen.« Karzerstrafe.
»Bitte liebt mich noch wie vorher.« Morddrohung. Hermann muss das Seminar
verlassen. Absturz in den Wahnsinn? Zum Teufelsaustreiber nach Bad Boll
ZWEITES KAPITEL
In der Privatheilanstalt von Pfarrer Blumhardt. Großvater Gundert.
Verschmähte Liebe. Hermann kauft sich einen Revolver. »In das Gefängnis
wollt Ihr mich sperren?« Verlegung in das Irrenhaus von Stetten. Briefe an
den Vater: »Ich gehorche nicht und werde nicht gehorchen.« Nach Basel zu
Pfarrer Pfisterer. »Gänzlich verkommen an Leib und Seele«: Im Cannstatter
Gymnasium. Buchhandelslehrling in Eßlingen. Erneute Flucht
DRITTES KAPITEL
In der Bibliothek des Großvaters. Briefwechsel mit Maulbronner
Schulkameraden. Das Vater-Drama Lebensfahrt. Mechanikerlehre in der Calwer
Turmuhrfabrik von Heinrich Perrot. Der Schatten des Vaters als Verfolger.
»Mein Motto ist Kampf und Sieg, nimmer Traum und Liebesrausch«. Noch einmal
Cannstatt: Korrespondenz mit Ernst Kapff, Lehrer am Cannstatter Gymnasium.
Buchhandelslehrling bei Heckenhauer in Tübingen
VIERTES KAPITEL
Tübingen: »Die Stadt gefällt mir wohl.« Zur Miete bei der Dekanswitwe
Leopold. Hermann liest Goethe. Erste Gedichte erscheinen in Wien. Streit
mit der Mutter: »Die Kunst als Mittel ist höchstens halbe Kunst.«
Versöhnung mit den Eltern. Endlich das erste Buch: Romantische Lieder.
Brieffreundin, Autorin und Förderin: Helene Voigt-Diederichs. Der »Petit
Cénacle«. »Eine Stunde hinter Mitternacht«. Kündigung bei Heckenhauer. Das
Lulumädele. Wieder in Basel: Reichsche Buchhandlung
FÜNFTES KAPITEL
Böcklin, Burckhardt und Nietzsche. Arbeit in der Buchhandlung. Bei den
Wackernagels. Wohngemeinschaft mit dem Architekten Heinrich Jennen.
Elisabeth La Roche. Musterung. Mit dem Boot auf dem Vierwaldstätter See.
Hermann Lauscher. Erste Italienreise. Wechsel ins Antiquariat Wattenwyl.
Gedichte. Tod der Mutter. Freundschaft mit Stefan Zweig. Zweite
Italienreise
SECHSTES KAPITEL
Autorenvertrag mit dem S. Fischer Verlag. Verlobung mit Maria Bernoulli.
Der Roman Peter Camenzind wird zum Bestseller. Noch einmal Maulbronn:
Unterm Rad. Gerbersauer Erzählungen. Nach Gaienhofen am Bodensee. Der erste
Literaturpreis. Ludwig Finckh kommt an den Bodensee. Geburt des Sohnes
Bruno. Hausbau. Mit den »Sonnenbrüdern« auf den Monte Verità nach Ascona
SIEBTES KAPITEL
Im neuen Haus. Mia erleidet eine Fehlgeburt. Helena Blavatsky und Arthur
Schopenhauer. Erzählungen. Der Künstlerroman Gertrud. Geburt des Sohnes
Heiner. Nervenkur in Badenweiler. Reisen. Begegnung mit Wilhelm Raabe.
Streit mit Samuel Fischer. Korrespondenz mit Ninon Ausländer. Italienreise.
Geburt des Sohnes Martin. Ostindienreise mit Hans Sturzenegger
ACHTES KAPITEL
Umzug nach Bern ins Welti-Haus. Der Eheroman Roßhalde. Martin erkrankt
lebensgefährlich. Wiedersehen mit Maulbronn. »Wir alle sind natürlich ganz
deutsch gesinnt«: Kriegsausbruch August 1914. Meldung als Freiwilliger. Die
»Ideen von 1914«. Kriegsgedichte. »O Freunde, nicht diese Töne«.
Pressekampagne gegen den »Vaterlandsverräter«. Arbeit für die
Kriegsgefangenenfürsorge. Knulp. Der Vater stirbt. Aufnahme ins »Kurhaus
Sonnmatt« in Luzern
NEUNTES KAPITEL
Therapie bei dem Jung-Schüler Josef Bernhard Lang. »Flötentraum«. C. G.
Jungs Lehre vom kollektiven Unbewussten. Märchen. »Die dunkle und wilde
Seite der Seele«: Hesses Traumtagebuch. Eine Erzählung im Geist von C. G.
Jung: Demian. Kampf gegen den Militarismus. Therapie in Ascona. Mia wird in
die Heilanstalt in Küsnacht eingeliefert. Zarathustras Wiederkehr oder der
Krieg als Chance. Flucht aus der Ehe und Rückzug ins Tessin
ZEHNTES KAPITEL
Umzug in die »Casa Camuzzi« in Montagnola. Wer schrieb den Demian? Ein
Psychodrama: Klein und Wagner. Selbstporträt als Maler: Klingsors letzter
Sommer. Mia erneut in der Heilanstalt, Hesse schluckt Opium. »Punkt für
Punkt wie ein Steckbrief«: das Horoskop. Ruth, die Königin des Gebirges.
Kampf um die Kinder. Suizidgedanken. Siddhartha, erster Teil
ELFTES KAPITEL
Ein Pseudonym wird gelüftet. Hesse gründet die Zeitschrift Vivos voco.
Politische Angriffe aus Deutschland. Auseinandersetzung mit Theo Wenger.
Hesse vollendet den Siddhartha. Das Liebesmärchen Piktors Verwandlungen
als Geschenk für Ruth. Die Mäzene. Freundschaft mit Hugo Ball und Emmy
Ball-Hennings. Scheidung von Mia Bernoulli. Kuraufenthalte in Baden.
Konfession eines Neurotikers: Psychologia Balnearia. Hochzeit mit Ruth
Wenger in Basel. Selbstmordversuch. Zurück nach Montagnola
ZWÖLFTES KAPITEL
»Ich möchte Dir auch sagen, daß ich Dich lieb habe«: Brief an den Sohn
Heiner. Klabund, Samuel Fischer und Martin Buber zu Besuch in der »Casa
Camuzzi«. Zum Überwintern nach Basel. Familientreffen in Ludwigsburg. Ruth
erkrankt an Tuberkulose, Hesse fährt zur Kur nach Baden. Die Nürnberger
Reise. Winterquartier in Zürich. Als »Foxtrottel« auf dem Maskenball.
Steppenwolf-Gedichte. Besuch von Ninon Dolbin. »Nur für Verrückte«: Der
Steppenwolf. Scheidung von Ruth. Ninon Dolbin kommt nach Montagnola
DREIZEHNTES KAPITEL
Der Steppenwolf und Hugo Balls Hesse-Biografie erscheinen. Der fünfzigste
Geburtstag. Ball stirbt an Krebsleiden. Krisis. »Du bist so groß und ich
bin klein«: Ninon als Sekretärin, Pflegerin, Reisebegleiterin. Geschichte
einer Freundschaft: Narziß und Goldmund. Hans C. Bodmer will Hesse ein Haus
schenken. Die Morgenlandfahrer. Mit Thomas und Katia Mann in St.¿Moritz.
Einzug in die »Casa Rossa«. Trauung in Montagnola. Das Märchen Vogel.
Absage an die Gewalt. »Brief an einen Kommunisten«. Vorarbeiten zum
Glasperlenspiel
VIERZEHNTES KAPITEL
Die Emigranten kommen: Thomas Mann und Bert Brecht in Montagnola. Zwischen
allen Stühlen. Arbeit am Glasperlenspiel. Tod des Verlegers Samuel Fischer.
Hesse schreibt für die schwedische Zeitschrift Bonniers Litterära Magasin.
Angriffe aus Deutschland. Selbstmord von Bruder Hans. Kritik aus dem Lager
der Emigranten. Peter Suhrkamp übernimmt den S. Fischer Verlag. Jäten und
Dichten: Stunden im Garten. In Deutschland verschwiegen, in der Schweiz
gefeiert: der 60. Geburtstag. Spannungen mit Ninon. Flüchtlingswelle.
Lebensbeschreibung des Magister Ludi Knecht: Abschluss des
Glasperlenspiels
FÜNFZEHNTES KAPITEL
Peter Suhrkamp kämpft um seinen Verlag. Das Glasperlenspiel erscheint in
der Schweiz. Suhrkamp wird verhaftet. Tod von Josef Bernhard Lang. Neue
Angriffe: Die Affäre Hans Habe. Hesse wird mit dem Goethe- und dem
Nobelpreis geehrt. Suhrkamp bringt Das Glasperlenspiel in Deutschland
heraus. Ehrendoktor und Ehrenbürger. »Weggenossen und Brüder«: Thomas
Manns Hommage zum 70. Geburtstag. Beichtvater, Prediger, Erzieher. Tod der
Schwester Adele. Depressionen. Entscheidung für Peter Suhrkamp
SECHZEHNTES KAPITEL
»Bitte keine Besuche«: Invasion der Hesse-Touristen. Musikabende. Reisen
nach Sils Maria. Ninon kauft ein Auto. Als Archäologin in Griechenland.
Späte Prosa. Hesse erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. In
Äquidistanz zu den beiden deutschen Staaten. Die Reihen der Freunde
lichten sich: Tod von Thomas Mann. Der achtzigste Geburtstag. Gesammelte
Schriften. Kleingärtner und Epigone: Hesse im Kreuzfeuer der Kritik. Peter
Suhrkamp stirbt. Hesse rezensiert Ernst Jünger. Ehrenbürger von Montagnola.
Knarren eines geknickten Astes. Tod durch Gehirnblutung. Beerdigung auf
dem Friedhof von Sant' Abbondio
Anmerkungen
Quellen- und Literaturverzeichnis
Namenregister
VORWORT
ERSTES KAPITEL
Die Flucht: Von Maulbronn über Sternenfels nach Kürnbach. Der Club der
toten Dichter. »Die Odyssee ist kein Kochbuch.« Die Nacht im Strohhaufen.
Der verborgene Gott. Licht auf der Dornenkrone. Mit dem Landjäger zurück
ins Kloster. »Kennst Du das Land, wo keine Blumen blühen.« Karzerstrafe.
»Bitte liebt mich noch wie vorher.« Morddrohung. Hermann muss das Seminar
verlassen. Absturz in den Wahnsinn? Zum Teufelsaustreiber nach Bad Boll
ZWEITES KAPITEL
In der Privatheilanstalt von Pfarrer Blumhardt. Großvater Gundert.
Verschmähte Liebe. Hermann kauft sich einen Revolver. »In das Gefängnis
wollt Ihr mich sperren?« Verlegung in das Irrenhaus von Stetten. Briefe an
den Vater: »Ich gehorche nicht und werde nicht gehorchen.« Nach Basel zu
Pfarrer Pfisterer. »Gänzlich verkommen an Leib und Seele«: Im Cannstatter
Gymnasium. Buchhandelslehrling in Eßlingen. Erneute Flucht
DRITTES KAPITEL
In der Bibliothek des Großvaters. Briefwechsel mit Maulbronner
Schulkameraden. Das Vater-Drama Lebensfahrt. Mechanikerlehre in der Calwer
Turmuhrfabrik von Heinrich Perrot. Der Schatten des Vaters als Verfolger.
»Mein Motto ist Kampf und Sieg, nimmer Traum und Liebesrausch«. Noch einmal
Cannstatt: Korrespondenz mit Ernst Kapff, Lehrer am Cannstatter Gymnasium.
Buchhandelslehrling bei Heckenhauer in Tübingen
VIERTES KAPITEL
Tübingen: »Die Stadt gefällt mir wohl.« Zur Miete bei der Dekanswitwe
Leopold. Hermann liest Goethe. Erste Gedichte erscheinen in Wien. Streit
mit der Mutter: »Die Kunst als Mittel ist höchstens halbe Kunst.«
Versöhnung mit den Eltern. Endlich das erste Buch: Romantische Lieder.
Brieffreundin, Autorin und Förderin: Helene Voigt-Diederichs. Der »Petit
Cénacle«. »Eine Stunde hinter Mitternacht«. Kündigung bei Heckenhauer. Das
Lulumädele. Wieder in Basel: Reichsche Buchhandlung
FÜNFTES KAPITEL
Böcklin, Burckhardt und Nietzsche. Arbeit in der Buchhandlung. Bei den
Wackernagels. Wohngemeinschaft mit dem Architekten Heinrich Jennen.
Elisabeth La Roche. Musterung. Mit dem Boot auf dem Vierwaldstätter See.
Hermann Lauscher. Erste Italienreise. Wechsel ins Antiquariat Wattenwyl.
Gedichte. Tod der Mutter. Freundschaft mit Stefan Zweig. Zweite
Italienreise
SECHSTES KAPITEL
Autorenvertrag mit dem S. Fischer Verlag. Verlobung mit Maria Bernoulli.
Der Roman Peter Camenzind wird zum Bestseller. Noch einmal Maulbronn:
Unterm Rad. Gerbersauer Erzählungen. Nach Gaienhofen am Bodensee. Der erste
Literaturpreis. Ludwig Finckh kommt an den Bodensee. Geburt des Sohnes
Bruno. Hausbau. Mit den »Sonnenbrüdern« auf den Monte Verità nach Ascona
SIEBTES KAPITEL
Im neuen Haus. Mia erleidet eine Fehlgeburt. Helena Blavatsky und Arthur
Schopenhauer. Erzählungen. Der Künstlerroman Gertrud. Geburt des Sohnes
Heiner. Nervenkur in Badenweiler. Reisen. Begegnung mit Wilhelm Raabe.
Streit mit Samuel Fischer. Korrespondenz mit Ninon Ausländer. Italienreise.
Geburt des Sohnes Martin. Ostindienreise mit Hans Sturzenegger
ACHTES KAPITEL
Umzug nach Bern ins Welti-Haus. Der Eheroman Roßhalde. Martin erkrankt
lebensgefährlich. Wiedersehen mit Maulbronn. »Wir alle sind natürlich ganz
deutsch gesinnt«: Kriegsausbruch August 1914. Meldung als Freiwilliger. Die
»Ideen von 1914«. Kriegsgedichte. »O Freunde, nicht diese Töne«.
Pressekampagne gegen den »Vaterlandsverräter«. Arbeit für die
Kriegsgefangenenfürsorge. Knulp. Der Vater stirbt. Aufnahme ins »Kurhaus
Sonnmatt« in Luzern
NEUNTES KAPITEL
Therapie bei dem Jung-Schüler Josef Bernhard Lang. »Flötentraum«. C. G.
Jungs Lehre vom kollektiven Unbewussten. Märchen. »Die dunkle und wilde
Seite der Seele«: Hesses Traumtagebuch. Eine Erzählung im Geist von C. G.
Jung: Demian. Kampf gegen den Militarismus. Therapie in Ascona. Mia wird in
die Heilanstalt in Küsnacht eingeliefert. Zarathustras Wiederkehr oder der
Krieg als Chance. Flucht aus der Ehe und Rückzug ins Tessin
ZEHNTES KAPITEL
Umzug in die »Casa Camuzzi« in Montagnola. Wer schrieb den Demian? Ein
Psychodrama: Klein und Wagner. Selbstporträt als Maler: Klingsors letzter
Sommer. Mia erneut in der Heilanstalt, Hesse schluckt Opium. »Punkt für
Punkt wie ein Steckbrief«: das Horoskop. Ruth, die Königin des Gebirges.
Kampf um die Kinder. Suizidgedanken. Siddhartha, erster Teil
ELFTES KAPITEL
Ein Pseudonym wird gelüftet. Hesse gründet die Zeitschrift Vivos voco.
Politische Angriffe aus Deutschland. Auseinandersetzung mit Theo Wenger.
Hesse vollendet den Siddhartha. Das Liebesmärchen Piktors Verwandlungen
als Geschenk für Ruth. Die Mäzene. Freundschaft mit Hugo Ball und Emmy
Ball-Hennings. Scheidung von Mia Bernoulli. Kuraufenthalte in Baden.
Konfession eines Neurotikers: Psychologia Balnearia. Hochzeit mit Ruth
Wenger in Basel. Selbstmordversuch. Zurück nach Montagnola
ZWÖLFTES KAPITEL
»Ich möchte Dir auch sagen, daß ich Dich lieb habe«: Brief an den Sohn
Heiner. Klabund, Samuel Fischer und Martin Buber zu Besuch in der »Casa
Camuzzi«. Zum Überwintern nach Basel. Familientreffen in Ludwigsburg. Ruth
erkrankt an Tuberkulose, Hesse fährt zur Kur nach Baden. Die Nürnberger
Reise. Winterquartier in Zürich. Als »Foxtrottel« auf dem Maskenball.
Steppenwolf-Gedichte. Besuch von Ninon Dolbin. »Nur für Verrückte«: Der
Steppenwolf. Scheidung von Ruth. Ninon Dolbin kommt nach Montagnola
DREIZEHNTES KAPITEL
Der Steppenwolf und Hugo Balls Hesse-Biografie erscheinen. Der fünfzigste
Geburtstag. Ball stirbt an Krebsleiden. Krisis. »Du bist so groß und ich
bin klein«: Ninon als Sekretärin, Pflegerin, Reisebegleiterin. Geschichte
einer Freundschaft: Narziß und Goldmund. Hans C. Bodmer will Hesse ein Haus
schenken. Die Morgenlandfahrer. Mit Thomas und Katia Mann in St.¿Moritz.
Einzug in die »Casa Rossa«. Trauung in Montagnola. Das Märchen Vogel.
Absage an die Gewalt. »Brief an einen Kommunisten«. Vorarbeiten zum
Glasperlenspiel
VIERZEHNTES KAPITEL
Die Emigranten kommen: Thomas Mann und Bert Brecht in Montagnola. Zwischen
allen Stühlen. Arbeit am Glasperlenspiel. Tod des Verlegers Samuel Fischer.
Hesse schreibt für die schwedische Zeitschrift Bonniers Litterära Magasin.
Angriffe aus Deutschland. Selbstmord von Bruder Hans. Kritik aus dem Lager
der Emigranten. Peter Suhrkamp übernimmt den S. Fischer Verlag. Jäten und
Dichten: Stunden im Garten. In Deutschland verschwiegen, in der Schweiz
gefeiert: der 60. Geburtstag. Spannungen mit Ninon. Flüchtlingswelle.
Lebensbeschreibung des Magister Ludi Knecht: Abschluss des
Glasperlenspiels
FÜNFZEHNTES KAPITEL
Peter Suhrkamp kämpft um seinen Verlag. Das Glasperlenspiel erscheint in
der Schweiz. Suhrkamp wird verhaftet. Tod von Josef Bernhard Lang. Neue
Angriffe: Die Affäre Hans Habe. Hesse wird mit dem Goethe- und dem
Nobelpreis geehrt. Suhrkamp bringt Das Glasperlenspiel in Deutschland
heraus. Ehrendoktor und Ehrenbürger. »Weggenossen und Brüder«: Thomas
Manns Hommage zum 70. Geburtstag. Beichtvater, Prediger, Erzieher. Tod der
Schwester Adele. Depressionen. Entscheidung für Peter Suhrkamp
SECHZEHNTES KAPITEL
»Bitte keine Besuche«: Invasion der Hesse-Touristen. Musikabende. Reisen
nach Sils Maria. Ninon kauft ein Auto. Als Archäologin in Griechenland.
Späte Prosa. Hesse erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. In
Äquidistanz zu den beiden deutschen Staaten. Die Reihen der Freunde
lichten sich: Tod von Thomas Mann. Der achtzigste Geburtstag. Gesammelte
Schriften. Kleingärtner und Epigone: Hesse im Kreuzfeuer der Kritik. Peter
Suhrkamp stirbt. Hesse rezensiert Ernst Jünger. Ehrenbürger von Montagnola.
Knarren eines geknickten Astes. Tod durch Gehirnblutung. Beerdigung auf
dem Friedhof von Sant' Abbondio
Anmerkungen
Quellen- und Literaturverzeichnis
Namenregister
ERSTES KAPITEL
Die Flucht: Von Maulbronn über Sternenfels nach Kürnbach. Der Club der
toten Dichter. »Die Odyssee ist kein Kochbuch.« Die Nacht im Strohhaufen.
Der verborgene Gott. Licht auf der Dornenkrone. Mit dem Landjäger zurück
ins Kloster. »Kennst Du das Land, wo keine Blumen blühen.« Karzerstrafe.
»Bitte liebt mich noch wie vorher.« Morddrohung. Hermann muss das Seminar
verlassen. Absturz in den Wahnsinn? Zum Teufelsaustreiber nach Bad Boll
ZWEITES KAPITEL
In der Privatheilanstalt von Pfarrer Blumhardt. Großvater Gundert.
Verschmähte Liebe. Hermann kauft sich einen Revolver. »In das Gefängnis
wollt Ihr mich sperren?« Verlegung in das Irrenhaus von Stetten. Briefe an
den Vater: »Ich gehorche nicht und werde nicht gehorchen.« Nach Basel zu
Pfarrer Pfisterer. »Gänzlich verkommen an Leib und Seele«: Im Cannstatter
Gymnasium. Buchhandelslehrling in Eßlingen. Erneute Flucht
DRITTES KAPITEL
In der Bibliothek des Großvaters. Briefwechsel mit Maulbronner
Schulkameraden. Das Vater-Drama Lebensfahrt. Mechanikerlehre in der Calwer
Turmuhrfabrik von Heinrich Perrot. Der Schatten des Vaters als Verfolger.
»Mein Motto ist Kampf und Sieg, nimmer Traum und Liebesrausch«. Noch einmal
Cannstatt: Korrespondenz mit Ernst Kapff, Lehrer am Cannstatter Gymnasium.
Buchhandelslehrling bei Heckenhauer in Tübingen
VIERTES KAPITEL
Tübingen: »Die Stadt gefällt mir wohl.« Zur Miete bei der Dekanswitwe
Leopold. Hermann liest Goethe. Erste Gedichte erscheinen in Wien. Streit
mit der Mutter: »Die Kunst als Mittel ist höchstens halbe Kunst.«
Versöhnung mit den Eltern. Endlich das erste Buch: Romantische Lieder.
Brieffreundin, Autorin und Förderin: Helene Voigt-Diederichs. Der »Petit
Cénacle«. »Eine Stunde hinter Mitternacht«. Kündigung bei Heckenhauer. Das
Lulumädele. Wieder in Basel: Reichsche Buchhandlung
FÜNFTES KAPITEL
Böcklin, Burckhardt und Nietzsche. Arbeit in der Buchhandlung. Bei den
Wackernagels. Wohngemeinschaft mit dem Architekten Heinrich Jennen.
Elisabeth La Roche. Musterung. Mit dem Boot auf dem Vierwaldstätter See.
Hermann Lauscher. Erste Italienreise. Wechsel ins Antiquariat Wattenwyl.
Gedichte. Tod der Mutter. Freundschaft mit Stefan Zweig. Zweite
Italienreise
SECHSTES KAPITEL
Autorenvertrag mit dem S. Fischer Verlag. Verlobung mit Maria Bernoulli.
Der Roman Peter Camenzind wird zum Bestseller. Noch einmal Maulbronn:
Unterm Rad. Gerbersauer Erzählungen. Nach Gaienhofen am Bodensee. Der erste
Literaturpreis. Ludwig Finckh kommt an den Bodensee. Geburt des Sohnes
Bruno. Hausbau. Mit den »Sonnenbrüdern« auf den Monte Verità nach Ascona
SIEBTES KAPITEL
Im neuen Haus. Mia erleidet eine Fehlgeburt. Helena Blavatsky und Arthur
Schopenhauer. Erzählungen. Der Künstlerroman Gertrud. Geburt des Sohnes
Heiner. Nervenkur in Badenweiler. Reisen. Begegnung mit Wilhelm Raabe.
Streit mit Samuel Fischer. Korrespondenz mit Ninon Ausländer. Italienreise.
Geburt des Sohnes Martin. Ostindienreise mit Hans Sturzenegger
ACHTES KAPITEL
Umzug nach Bern ins Welti-Haus. Der Eheroman Roßhalde. Martin erkrankt
lebensgefährlich. Wiedersehen mit Maulbronn. »Wir alle sind natürlich ganz
deutsch gesinnt«: Kriegsausbruch August 1914. Meldung als Freiwilliger. Die
»Ideen von 1914«. Kriegsgedichte. »O Freunde, nicht diese Töne«.
Pressekampagne gegen den »Vaterlandsverräter«. Arbeit für die
Kriegsgefangenenfürsorge. Knulp. Der Vater stirbt. Aufnahme ins »Kurhaus
Sonnmatt« in Luzern
NEUNTES KAPITEL
Therapie bei dem Jung-Schüler Josef Bernhard Lang. »Flötentraum«. C. G.
Jungs Lehre vom kollektiven Unbewussten. Märchen. »Die dunkle und wilde
Seite der Seele«: Hesses Traumtagebuch. Eine Erzählung im Geist von C. G.
Jung: Demian. Kampf gegen den Militarismus. Therapie in Ascona. Mia wird in
die Heilanstalt in Küsnacht eingeliefert. Zarathustras Wiederkehr oder der
Krieg als Chance. Flucht aus der Ehe und Rückzug ins Tessin
ZEHNTES KAPITEL
Umzug in die »Casa Camuzzi« in Montagnola. Wer schrieb den Demian? Ein
Psychodrama: Klein und Wagner. Selbstporträt als Maler: Klingsors letzter
Sommer. Mia erneut in der Heilanstalt, Hesse schluckt Opium. »Punkt für
Punkt wie ein Steckbrief«: das Horoskop. Ruth, die Königin des Gebirges.
Kampf um die Kinder. Suizidgedanken. Siddhartha, erster Teil
ELFTES KAPITEL
Ein Pseudonym wird gelüftet. Hesse gründet die Zeitschrift Vivos voco.
Politische Angriffe aus Deutschland. Auseinandersetzung mit Theo Wenger.
Hesse vollendet den Siddhartha. Das Liebesmärchen Piktors Verwandlungen
als Geschenk für Ruth. Die Mäzene. Freundschaft mit Hugo Ball und Emmy
Ball-Hennings. Scheidung von Mia Bernoulli. Kuraufenthalte in Baden.
Konfession eines Neurotikers: Psychologia Balnearia. Hochzeit mit Ruth
Wenger in Basel. Selbstmordversuch. Zurück nach Montagnola
ZWÖLFTES KAPITEL
»Ich möchte Dir auch sagen, daß ich Dich lieb habe«: Brief an den Sohn
Heiner. Klabund, Samuel Fischer und Martin Buber zu Besuch in der »Casa
Camuzzi«. Zum Überwintern nach Basel. Familientreffen in Ludwigsburg. Ruth
erkrankt an Tuberkulose, Hesse fährt zur Kur nach Baden. Die Nürnberger
Reise. Winterquartier in Zürich. Als »Foxtrottel« auf dem Maskenball.
Steppenwolf-Gedichte. Besuch von Ninon Dolbin. »Nur für Verrückte«: Der
Steppenwolf. Scheidung von Ruth. Ninon Dolbin kommt nach Montagnola
DREIZEHNTES KAPITEL
Der Steppenwolf und Hugo Balls Hesse-Biografie erscheinen. Der fünfzigste
Geburtstag. Ball stirbt an Krebsleiden. Krisis. »Du bist so groß und ich
bin klein«: Ninon als Sekretärin, Pflegerin, Reisebegleiterin. Geschichte
einer Freundschaft: Narziß und Goldmund. Hans C. Bodmer will Hesse ein Haus
schenken. Die Morgenlandfahrer. Mit Thomas und Katia Mann in St.¿Moritz.
Einzug in die »Casa Rossa«. Trauung in Montagnola. Das Märchen Vogel.
Absage an die Gewalt. »Brief an einen Kommunisten«. Vorarbeiten zum
Glasperlenspiel
VIERZEHNTES KAPITEL
Die Emigranten kommen: Thomas Mann und Bert Brecht in Montagnola. Zwischen
allen Stühlen. Arbeit am Glasperlenspiel. Tod des Verlegers Samuel Fischer.
Hesse schreibt für die schwedische Zeitschrift Bonniers Litterära Magasin.
Angriffe aus Deutschland. Selbstmord von Bruder Hans. Kritik aus dem Lager
der Emigranten. Peter Suhrkamp übernimmt den S. Fischer Verlag. Jäten und
Dichten: Stunden im Garten. In Deutschland verschwiegen, in der Schweiz
gefeiert: der 60. Geburtstag. Spannungen mit Ninon. Flüchtlingswelle.
Lebensbeschreibung des Magister Ludi Knecht: Abschluss des
Glasperlenspiels
FÜNFZEHNTES KAPITEL
Peter Suhrkamp kämpft um seinen Verlag. Das Glasperlenspiel erscheint in
der Schweiz. Suhrkamp wird verhaftet. Tod von Josef Bernhard Lang. Neue
Angriffe: Die Affäre Hans Habe. Hesse wird mit dem Goethe- und dem
Nobelpreis geehrt. Suhrkamp bringt Das Glasperlenspiel in Deutschland
heraus. Ehrendoktor und Ehrenbürger. »Weggenossen und Brüder«: Thomas
Manns Hommage zum 70. Geburtstag. Beichtvater, Prediger, Erzieher. Tod der
Schwester Adele. Depressionen. Entscheidung für Peter Suhrkamp
SECHZEHNTES KAPITEL
»Bitte keine Besuche«: Invasion der Hesse-Touristen. Musikabende. Reisen
nach Sils Maria. Ninon kauft ein Auto. Als Archäologin in Griechenland.
Späte Prosa. Hesse erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. In
Äquidistanz zu den beiden deutschen Staaten. Die Reihen der Freunde
lichten sich: Tod von Thomas Mann. Der achtzigste Geburtstag. Gesammelte
Schriften. Kleingärtner und Epigone: Hesse im Kreuzfeuer der Kritik. Peter
Suhrkamp stirbt. Hesse rezensiert Ernst Jünger. Ehrenbürger von Montagnola.
Knarren eines geknickten Astes. Tod durch Gehirnblutung. Beerdigung auf
dem Friedhof von Sant' Abbondio
Anmerkungen
Quellen- und Literaturverzeichnis
Namenregister
"Heimo Schwilk legt eine Biografie von Hermann Hesse vor, die an dem Schriftsteller viele neue Aspekte entdeckt. ( ) außerordentlich lesenswert.", Lübecker Nachrichten, 17.04.2012
»Eine herausragende Biografie. Heimo Schwilk bietet ein Höchstmaß an erzählender Virtuosität auf.« Frankfurter Allgemeine Zeitung 20120809









