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Das Buch versucht die negative Korrelation von "leadership" und steigendem Demokratisierungsgrad im Staat und letztlich auch in der Gesellschaft in (system-)vergleichender Empirie und (Demokratie-)Theorie nachzuzeichnen. Ausgangspunkt ist die idealtypische Vorstellung individueller politischer Führung als herrschaftliche Willkür. Die Auswahl der Fallbeispiele orientiert sich an der personalen Prägung von Politik in Relation zur demokratisch-konsolidierten Qualität eines politischen Systems. (West-)Deutschland erlebte gemäß obiger Konzeption die ganze Bandbreite möglicher Führungstypen: vom…mehr

Produktbeschreibung
Das Buch versucht die negative Korrelation von "leadership" und steigendem Demokratisierungsgrad im Staat und letztlich auch in der Gesellschaft in (system-)vergleichender Empirie und (Demokratie-)Theorie nachzuzeichnen. Ausgangspunkt ist die idealtypische Vorstellung individueller politischer Führung als herrschaftliche Willkür. Die Auswahl der Fallbeispiele orientiert sich an der personalen Prägung von Politik in Relation zur demokratisch-konsolidierten Qualität eines politischen Systems. (West-)Deutschland erlebte gemäß obiger Konzeption die ganze Bandbreite möglicher Führungstypen: vom "absoluten Diktator" (Hitler) über einen Begründer von "Kanzlerdemokratie" (Adenauer) bis zum Reformer mit - indirektem - Anspruch auf "leadership" (Brandt).
Autorenporträt
Der Autor: David Wineroither, geboren 1981, Politikwissenschaftler; 2005 Sponsion zum Mag. phil.; 2006 «Research Assistant» an der University of Alberta (Edmonton); derzeit Doktorand an der Universität Innsbruck, Forschungsschwerpunkte: Demokratietypologisierung, vergleichende Exekutiv- und «leadership»-Forschung.
Rezensionen
"Wineroithers Arbeit besticht durch eine fundierte Argumentationsführung." (Zeitschrift für Politikwissenschaft)