Eine Kindheit im alten Schwabing, das hört sich nach Idylle an, insbesondere wenn man in familiärer Geborgenheit aufwächst. Die Idylle gab es: das Stadtviertel als Abenteuerspielplatz, der abendliche Auslauf, wenn man den Auftrag bekam, ein Bier für den Vater zu holen, der Familienpfiff. Doch es kamen die Nächte voller Todesangst im Luftschutzkeller, der Anblick der Ruinen, wenn man wieder herausgekrochen war, dann die Evakuierung aufs Land, wo die Stadtleute nicht willkommen waren, wo Außenseiter schikaniert oder auch einfach nach Strich und Faden verprügelt wurden.
Ali Mitgutsch, Jahrgang 1935, ist ein Kriegskind. Damals hat ihm die Fantasie geholfen, später kam der Humor dazu. Wie in einem Wimmelbild sind in diesem unsentimentalen Lebensrückblick viele kleine traurige und komische Geschichten zu einem großen Bild vereint.
Ali Mitgutsch, Jahrgang 1935, ist ein Kriegskind. Damals hat ihm die Fantasie geholfen, später kam der Humor dazu. Wie in einem Wimmelbild sind in diesem unsentimentalen Lebensrückblick viele kleine traurige und komische Geschichten zu einem großen Bild vereint.
"'Herzanzünder' ist nicht nur für Münchner ein interessantes Stück Geschichte. Während Ali Mitgutsch aus seiner Kindheit erzählt, erfährt man nicht nur einiges über ihn, sondern auch über München im Zweiten Weltkrieg und danach." -- tulpentopf.de 27. Mai 2015
Was Mitgutschs Wimmelbücher auszeichnet, findet sich ebenso in der souveränen Komposition der einzelnen Kapitel dieses leichtfüßigen und klugen Buches. Tilman Spreckelsen Frankfurter Allgemeine Zeitung


