Als der Zigeuner Joseph und die Bäuerin Lucie sich 1963 kennenlernen, ist sofort klar, dass sie füreinander bestimmt sind. Sie heiraten, bekommen Kinder und leben nun seit 16 Jahren zusammen. Das Besondere an dieser Ehe ist, dass die beiden Jahr für Jahr den Sommer über getrennt sind. Denn in jedem Sommer setzt Joseph sich ohne große Vorankündigung ins Auto und macht sich auf den Weg zu seiner Verwandtschaft, irgendwo in Europa. Er lebt dann in einer Welt, die von ganz anderen Gesetzen bestimmt wird. Wenn er im Herbst zurückkehrt, nimmt Lucie ihn wieder auf und wartet auf die Geschichten, die er zu erzählen hat. Denn diese Geschichten sind das geheime Kapital ihrer Liebe.
Eine wunderbare Liebesgeschichte, ein Roman über die Ausgestoßenen und Geächteten, über das Schicksal der Zigeuner und über die Macht des Erzählens.
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Eine wunderbare Liebesgeschichte, ein Roman über die Ausgestoßenen und Geächteten, über das Schicksal der Zigeuner und über die Macht des Erzählens.
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"Eine Hommage an die Kunst des Erzählens." Olda Bartuschka, Der Tagesspiegel, 09.12.97 "Magriet de Moor sprengt im "Herzog von Ägypten" den Lauf der Zeit, befördert Tote ins Reich der Lebenden, vermengt Fiktion mit historischen Fakten, verleiht der Liebe Ewigkeit, bewahrt die Erinnerung an Flucht, Deportation und Vernichtung der Zigeuner. Denjenigen, die über sich selbst nichts aufgeschrieben haben, setzte sie mit ihrem grandiosen Mosaik ein Denkmal - der Tradition des mündlichen Erzählens und der höheren Gewalt der Leidenschaft verpflichtet." Der Spiegel, 10/97







